Volltext: Balzner Neujahrsblätter (2007) (2007)

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Abb. 33 
Veränderung der Ortsbilder eindrücklich 
vor Augen. Ein treffendes Beispiel hierfür 
ist die Sicht auf Balzers in der Freimarken 
reihe von 2004 zum Thema «Liechtenstein 
von oben», gestaltet von Sabine Bockmühl 
nach Flugaufnahmen von Bruno Matt 
(Abb. 33). Obschon auf diesem Bild Guten 
berg einen zentralen Platz einnimmt, ist 
diese Marke hier und nicht im Abschnitt 
«Gutenberg» aufgeführt, weil sie die vorste 
hende Erkenntnis in deutlicher Art und 
Weise veranschaulicht. 
Abb. 34 
Berge und Weidealpen 
Abb. 35 
Nun ist es unumgänglich, einen Abstecher 
in Gebiete ausserhalb der Dorfgrenzen zu 
machen, um die Briefmarkensujets von 
Balzers vollständig zu erfassen. Die meisten 
auf Balzner Hoheitsgebiet hegenden Berge 
und Weidealpen sind nämlich als Enklaven 
von anderen Gemeinden umschlossen. In 
der Briefmarkenserie «Berge» finden wir 
1990 zunächst den Galinakopf (Abb. 34), 
der an Vorarlberg grenzt. Seine Südflanke 
ist bis zum Valorschbach hinunter Balzner 
Gebiet. Dasselbe trifft auch für den Scheua- 
kopf auf der Marke von 1993 zu (Abb. 35), 
dessen Westhang bis hinunter nach Matta 
ebenfalls der Gemeinde Balzers gehört. 
Abb. 36 
Abb. 37 
Wie die vorgenannten ist auch die 2006 he 
rausgegebene Marke der Serie «Berge» ein 
Werk des Triesners Josef Schädler. Die Alp 
Gapfahl - wie die pittoreske Ansicht zeigt, 
eine der am schönsten gelegenen Alpen un 
seres Landes (Abb. 36) - zählt zusammen 
mit dem imposanten Osthang des Rappa 
steins ebenfalls zum Balzner Grundbesitz. 
Werfen wir noch einen Blick auf Anton 
Frommelts Gemälde von der Falknisgrup- 
pe, welches eine Briefmarke von 1995 ziert 
(Abb. 37). Der hier bedrohlich dunkle 
Mittagspitz, der Mittlerspitz und das Wörz- 
nerhorn dominieren als zentrale Elemente 
den Falknis als Namengeber im Hinter 
grund des Bildes sehr deutlich. 
Persönlichkeiten 
«Z Balzers kond alle singa.» Diese Behaup 
tung eines alten Balzners wird im Unter
	        

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