Schlusswort 
Für mich war die Bearbeitung dieser Diplomarbeit sehr spannend, weil ich einen persönlichen 
Nahebezug sowohl zum Fürstentum Liechtenstein, aber auch zu Österreich habe. 
Am meisten haben mich die diversen Auffassungen erstaunt, welche ich im Zuge von 
Diskussionen in meinem privaten Umfeld, aber auch in Berichten und Stellungnahmen 
wahrgenommen habe. 
Für den Gesetzgeber stellt die Befriedigung aller Forderungen eine große Herausforderung 
dar, denn insbesondere in dieser Rechtsmaterie handelt es sich um einen sehr sensiblen 
Bereich, in dem eine gesetzliche Regelung meist nicht allen Wünschen gerecht werden kann. 
Es ist sehr aufschlussreich, sich mit den Differenzen der beiden Rechtsordnungen 
auseinanderzusetzen. Teilweise sind sehr große Unterschiede vorhanden, wie beispielsweise 
die Bestimmungen über den Erbvertrag. Oft sind aber nur minimale Unterschiede vorhanden, 
welche durch geringfügige Modifikationen des liechtensteinischen Gesetzgebers entstanden 
sind. 
Ich würde mir wünschen, dass die Bestimmungen über das Erbrecht der Lebensgefährten neu 
geregelt und verbessert werden, weil ich dies als einen sehr wichtigen Bereich erachte, in 
welchem es noch häufig zu Missverständnissen und folglich zu Härtefällen kommt. Zudem 
kommt es auch immer häufiger zu unehelichen Partnerschaften, hier ist eine Neuregelung 
dringend notwendig. 
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