Windenergie aus der Föhngemeinde Anhang 
3. Wie kam dieses Projekt zustande? 
Der Bürgergenossenschaft Balzers gehört das Gebiet And in Fläsch. Deshalb hat die BGB vorge- 
schlagen als nächstes dieses Gebiet zu untersuchen. Daraufhin bildete sich die Planungsgruppe 
(2013), welche das Projekt auf And weiter verfolgte. 
4. Was hat sich beim Projekt And bisher getan und wie ist jetzt der Stand des Projektes? 
Es gab zwei Voruntersuchungen (2011). Ein LIDAR Kasten wurde aufgestellt, dieser misst wie 
schnell ein unsichtbarer Laserstrahl von der Atmosphäre zurückreflektiert wird. Dadurch kann 
auf fünf verschiedenen Höhen die Windrichtung und die Windstärke erfasst werden. Die erste 
Voruntersuchung ist durch technische Defekte gescheitert, weil sich Kondenswasser im Kasten 
gebildet hat. Der zweite Test verlief dann erfolgreich. 
5. Wie sieht das weitere Vorgehen aus? 
Die Planungsgruppe stellte ihr Projekt der Gemeinde Fläsch und dem zuständigen Bündner Amt 
vor (2013). Ebenfalls noch im selben Jahr wurde Herr Georg Willi (Dipl. Forstingenieur, Mauren) 
vom LKW damit beauftragt das Verhalten der Vögel auf And zu untersuchen. Vom Sommer 2015 
bis November 2016 wurde eine 99m hohe Turmmessung von der Zürcher Firma Interwind durch- 
geführt. Die Messung wurde auf drei verschiedenen Höhen durchgeführt und ergab auf einer 
Höhe von 100m eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 6.01m/s. Dieser Wert kann mit 
Werten auf dem Säntis verglichen werden, wo eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 
6.06m/s herrscht. 
6. DieSituation ist aufgrund der Lage (Schweizerterritorium, jedoch Boden Eigentum der 
Bürgergenossenschaft Balzers) kompliziert. Welche Vereinbarungen wurden bzw. 
müssen noch diesbezüglich getroffen werden? Gibt es wirkliche Probleme, dass es in 
der Schweiz liegt? 
Das Baugesuch muss an den Kanton Graubünden gestellt werden, da das Gebiet auf Schweizer 
Staatsgebiet liegt. Deshalb kann auch die KEV beantragt werden, obwohl der Strom nach Balzers, 
als nächstes Siedlungsgebiet, fliessen wird. Die KEV wird von der Planungsgruppe als Bedingung 
angesehen das Projekt weiter zu verfolgen. Weil der Strom in der Schweiz produziert wird, wird 
die positive Umweltbillanz ebenfalls der Schweiz angerechnet. Die Anlage wird in der Schweiz 
versteuert, weil eine juristische Person in der Gemeinde Flásch als Betreiberin angemeldet wer- 
den muss. 
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