Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
58
Erscheinungsjahr:
2016
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000397673/65/
Hubert Ospelt 
vorgesehene Marktplatzgarage in den 1970er-Jahren. Der Platz wurde 
abweichend vom seinerzeitigen Konzept nicht auf Niveau Äulestrasse, 
sondern ein Geschoss höher auf dem Deck der Marktplatzgarage vorge- 
sehen. Die später auf das Gebiet Äule und die Schlosshalde ausgedehnte 
Zentrumsplanung blieb, abgesehen von gestalterischen Inhalten, auch 
nach mehreren Revisionen in den Grundzügen erhalten. 
Öffentliche und private Ausstellungsbauten am Hangfuss 
Bevor die Idee für ein Kunsthaus und später für ein Kunstmuseum auf- 
kam, entstanden öffentliche und private Ausstellungsbauten, die das Zen- 
trum am Hangfuss prägten. Der Ursprung des Landesmuseums geht auf 
die Ausstellung von Kulturgütern in Räumlichkeiten auf Schloss Vaduz 
Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Nach vorübergehender Unterbrin- 
gung in verschiedenen Gebäuden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 
fand das Museum im 1954 neu errichteten Gebäude der Landesbank im 
Städtle für zwölf Jahre Unterkunft. Anfang der 1970er-Jahre bezog das 
Landesmuseum ein renoviertes historisches Gebäude im Amtsviertel, die 
ehemalige herrschaftliche Taverne zum Adler, am heutigen Standort, wo 
es nach Um- und Erweiterungsbauten 2003 neu eröffnet wurde. 
Im 1934 errichteten Engländerbau wurden ab den 1950er-Jahren 
Ausstellungen aus den Fürstlichen Sammlungen, ab den 1970er-Jahren 
zudem Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlung gezeigt. 2002 wur- 
Abb. 3: Broschüre «Ein Zentrum für Vaduz», Modell und Perspektivskizze 
Zentrumsplanung 1962. 
  
  
  
 
        

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