Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
58
Erscheinungsjahr:
2016
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000397673/374/
Siedlungsverdichtung und übergeordnete Landschaftsstrukturen 
Städtebauliche Qualitäten der Landschaftsstruktur 
Hangkante innerhalb des Siedlungsgefüges 
Betrachtet man die markante Geländekante in Triesen mit Verzahnung 
in jeweilige umliegende Bereiche, fällt zuerst auf, dass der Höhenversatz 
zwischen einem Meter Höhe und einem Geschoss variiert. Fast durch- 
gehend wird diese Kante mit einem Weg (Fussweg oder schmaler 
Erschliessungsweg) begleitet. Bereichsweise ist sie durch den unteren, 
steil aufgewölbten Abschnitt der Hangrutschung Triesenberg-Triesen 
überformt, was im Bereich «An der Halda» zu einer steilen Ausprägung 
und anschliessend zu steil ansteigendem Gelände führt. Über die 
gesamte Länge verknüpft diese Strukturlinie die öffentliche Wegverbin- 
dung mit den höhenabgestuften privater werdenden Freiräumen an den 
Gebäuden in abwechslungsreicher Art und Weise. Enge - durch Mauern 
und Gebäudewände gefasste -— Räume treten hier (An der Halda) 
genauso auf wie breite halböffentliche Flächen in Verwebung von Weg, 
Böschung und Parkplätzen vor Restaurants und Büros («Kappileweg»- 
Fussweg) (Abb. 2). Genau hier kommt den Einzelbäumen und Baum- 
gruppen eine raumbildende und sichtschützende Funktion zu, die Kom- 
munikation und Verweilen unterstützt, gleichzeitig durch ihr Kronen- 
volumen die notwendige Distanz zu privaten Hausgärten und Häusern 
schafft. Bewegt man sich nun entlang dieser Kante, lässt die Kombina- 
Abb. 2: Landschaftsstruktur der Hangkante in Triesen 
(Kappileweg). 
  
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