Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
58
Erscheinungsjahr:
2016
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000397673/205/
Emanuel Schädler 
noch immer auf dem bestmöglichen Weg verfolgt. Wie die Erfahrung 
lehrt, dürfen selbst Rückschläge bei innovativen Formen der Verlagstä- 
tigkeit oder Projektabbrüche in weit gediehenem Zustand nicht davon 
abbringen, dem ursprünglichen Zweck des VLAG mutatis mutandis treu 
zu bleiben. Mögen sich viele Umstände auch geändert haben, so gilt 
noch heute: Die Verlagstätigkeit des VLAG ist das logisch konsequente, 
aber ins bloss Formale gewendete Weiterdenken und Weiterentwickeln 
des Grundgedankens der LAG, nämlich am für Liechtenstein überle- 
bensnotwendigen Diskurs zu liechtensteinischen Fragen teilzunehmen, 
dazu beizutragen und ihn ständig wieder neu zu entfachen. Die Verlags- 
tätigkeit als offenes Medium im Gegensatz zum Verein der LAG mit 
dem geschlossenen Kreis ihrer Mitglieder ermöglicht es dabei — unter der 
selbst auferlegten Ägide einer strengen Qualitätssicherung —, Beiträge 
nahezu jeglichen Fachbereichs aufzunehmen und an die gesamte Öffent- 
lichkeit zu richten. Insofern sind der VLAG und seine Verlagstätigkeit 
nichts anderes als die Fortsetzung der LAG mit anderen Mitteln. 
2. Erwünschtes 
Zu heutigen Zeiten des allenthalben um sich greifenden Sparzwanges in 
Liechtenstein bleibt für die Zukunft des VLAG zu hoffen, dass seine 
Tätigkeit weiterhin als lohnend anerkannt und entsprechend gefördert 
wird. Ein Verlag von der bescheidenen Grösse des VLAG, der noch 
dazu nicht gewinnorientiert arbeitet und sich zu einem guten Teil vom 
Idealismus aller Mitwirkenden nährt, ist auf der finanziellen Seite 
zwangsläufig auf Sponsoring angewiesen. Ohne die grosszügigen pro- 
jektbezogenen Spenden von Organisationen und von Privatleuten wäre 
von Anfang an ein Grossteil der Verlagstätigkeit, wie sie sich seit 1972 
entfaltet hat, nicht möglich gewesen. Beginnend mit den ersten Heften 
der LPS“ belegen dies die jeweiligen einleitenden Danksagungen in den 
Veröffentlichungen. Ein grosser Dank gebührt deshalb an dieser Stelle 
all jenen, die seither zur Verlagstätigkeit beigetragen haben, sei es in 
materieller oder in ideeller Form. 
  
41 Siehe Liechtensteinische Akademische Gesellschaft (Hrsg.), LPS 2, 5. 4; LPS 3, 5. 4. 
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