Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
58
Erscheinungsjahr:
2016
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000397673/198/
Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft 
und Recht. Erst daraufhin lockerte sich das thematische Feld allmählich 
und verlagerte sich vermehrt weg von diesen Gebieten, beispielsweise 
mit gänzlich interdisziplinären Bänden (LPS 19). (Volks-) Wirtschaftliche 
Aspekte haben erst verhältnismässig spät grösseren Raum unter den Ver- 
öffentlichungen eingenommen (LPS 16, 22), seither aber machen sie 
einen wesentlichen Anteil daran aus. Untervertreten, wenngleich eben- 
falls vorhanden, ist die Ökologie, mit der sich vor allem zwei Bände 
befassen (LPS 41, 45). 
Als Exoten unter den Bänden der LPS ragen folgende hervor: 
LPS 35 ist der einzige gänzlich auf Englisch verfasste Band; LPS 48 ist 
bislang die einzige Diplomarbeit, die in die Reihe aufgenommen wurde, 
und überdies — bis zur vorliegenden Festschrift — der einzige Band, der 
farbige Abbildungen enthält; LPS 46 ist der einzige Band mit Texten aus 
einem Nachlass, nämlich demjenigen Gerard Batliners. Hinsichtlich des 
Umfangs der einzelnen Werke sticht als Monografie LPS 43 mit 905 Sei- 
ten heraus, dicht gefolgt von LPS 52 als Sammelband mit 902 Seiten; 
LPS 17 mit 92 Seiten und LPS 2 mit 93 Seiten stehen auf der entgegen- 
gesetzten Seite des Spektrums. 
4. Gelungenes 
Doch erschöpft sich die Verlagstätigkeit in der blossen Quantität der 
Veröffentlichungen? — Mitnichten. Daneben tritt das aus qualitativer 
Sicht Gelungene. 
Allem voran ist es dem Verlag gelungen, dass die LPS hierzulande 
im wissenschaftlichen Bereich zu einer renommierten Schriftenreihe 
wurden, welche auch im Ausland überaus geschätzt wird und Verbrei- 
tung findet. Dieser Erfolg dürfte der strengen Qualitätssicherung zu ver- 
danken sein, die sich der VLAG selbst auferlegt, indem das Verlagsre- 
glement und die LAG-Statuten nur geisteswissenschaftlichen und kultu- 
rellen Beiträgen auf hohem Niveau eine Aufnahme ins Verlagsprogramm 
gestatten. Eine Sichtung des VLAG-Archivs zeigt, wie asymmetrisch 
infolge einer so verstandenen Qualitätssicherung in der bisherigen Ver- 
lagstätigkeit das Verhältnis einerseits zwischen angedachten und ange- 
gangenen sowie andererseits alsdann tatsächlich als Publikationen reali- 
sierten Projekten ausfällt. Dort lagern nämlich sorgfältig archiviert mit 
der Aufschrift «Projekte» bündelweise Kopien, Notizen, Gliederungen, 
197
        

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