350 
300 
250 
200 — Kleinkunst 
=—= Kleintheater 
150 — —- Kellertheater 
100 Kabarett 
50 
0 
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Abb. 2: Auswertung aus den liechtensteinischen Zeitungen. 
Schon auf den ersten Blick fällt die grüne Linie auf respektive die Tatsache, dass der Begriff 
„Kabarett“ sehr viel öfter auf den Zeitungsseiten vorkommt. Gesamthaft hat dieser Begriff 
einen Anteil von 70 %. Dies bestätigt die vorherigen Behauptungen sowie die Aussagen der 
interviewten Personen, dass sich Kleinkunst in Liechtenstein vor allem in einer spezifischen 
Form, nämlich der des Kabaretts (ob politisch, satirisch, musikalisch, etc.), manifestiert hat. 
Die Begriffe ,,Kleinkunst" und ,,Kleintheater^ erfahren beide eine stärkere Präsenz nach 1970, 
also nach der Gründung des Theaters am Kirchplatz, und nochmals in den 1990er Jahren. Mit 
der Gründung des Schlósslekellers 2003 zeigt sich für den Begriff ,,Kleintheater^ eine noch 
stärkere Steigungstendenz. Das ,Kellertheater^ wird erst ab 1999 zum Thema, nämlich 
nachdem das LiGa im Kellertheater Vaduz auftrat und danach im Keller des Hotels Schlóssle 
ein Kleintheater gründete. 
Aus dieser graphischen Auswertung ist es äusserst schwierig, plötzliche Veränderungen 
herauszulesen, denn aus den stark unregelmässigen Zickzack-Linien lassen sich nur grobe 
Tendenzen ausmachen. Für eine qualitative Analyse der Zeitungen wäre daher eine 
tiefgründigere Untersuchung vonnöten. 
Dieser Auswertung ist anzufügen, dass die Ergebnisse in der Tabelle lediglich die Anzahl von 
Seiten beschreiben, auf denen der jeweilige Suchbegriff vorkommt — er kann dort auch 
15
        

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