Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
56
Erscheinungsjahr:
2015
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000376391/51/
mit einem Redaktionsteam nunmehr (2015) bereits im 21. Jahrgang mit Stolz und Freude 
herausgibt. Und ausserdem! Meine biografischen Notizen zu Hans wären noch unvollständiger, wenn ich nicht seiner Frau Bernadette ein paar Zeilen widmen würde. Hans ist sicher damit einverstanden. Er weiss ja am besten, was er an Bernadette «hat». Hans hatte Berni, wie wir sie alle nennen, am 18. November 1972, also nach seinem Dienstantritt als Landesbibliothekar und Landesarchivar, geheiratet. Das Paar liess sich zuerst auf Masescha und 1974 in Miete in Balzers im Pädergross nieder. Es wohnt nun seit 1978 im eigenen Haus an der Palduinstrasse in Balzers. Patrick, Ines und Andreas sind ihre längst erwachsenen Kinder. Berni stand ursprünglich «in den Diensten» der anderen liechten- steinischen Grosspartei, der Fortschrittlichen Bürgerpartei. Sie hatte als erster weiblicher Lehrling die Lehre in der Landesverwaltung abge- schlossen, arbeitete in der Regierungskanzlei, dann als Sekretärin des damaligen Regierungschefs Dr. Gerard Batliner und anschliessend bei Vizechef Dr. Walter Kieber. Die «Stoberte» von Hans öffnete uns ab und zu die Türen im Regierungsgebäude. Wir Studenten nutzten die Sekretariats-Hilfe von Berni, wenn wir Texte und Kopien für irgendwas brauchten. Es gab noch keinen PC und keinen PC-Drucker. Fast keiner von uns hatte eine Schreibmaschine. Alles wurde vor dem Kopieren auf Wachsfo - li en getippt und dann durch eine Rotationsmaschine gedreht. Man bekam blaue Finger, vor allem, wenn man etwas korrigieren musste. Es ist heute kaum mehr vorstellbar, wie kompliziert «Büroarbeit» damals war. Gerne erinnere ich mich an die Dienstreisen, auf welchen Berni Hans ins Ausland begleitete. Sie war der ruhende Pol, wenn wir unter dienstlichem Stress standen. Sie half uns dabei, eher ernste Situationen mit Humor und Gelassenheit zu meistern, und nicht zuletzt hatte sie ausreichend Geduld vor dem Zubettgehen, bis Hans und ich noch unser Feierabendbier getrunken hatten. Überhaupt waren die Zeiten meistens noch etwas weniger aufgeregt: Auch Regierungsmitglieder nahmen sich ab und zu Zeit, einen dienstlichen Aufenthalt im Ausland privat zu ver- 51 
Biografische Notizen zu Hans Brunhart
        

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