Möglichkeit von mehreren545 – die folgende angeführt werden: §§ 44, 179, 181, 278 und 408 Ö-CPO. Anhand dieser fünf prozessökonomi- schen Vorschriften sollen im Folgenden im Detail deren Tatbestandsele- mente als kleinste Bauteile prozessökonomischer Mechanismen unter- sucht werden. 2.Auflistung der Elemente Um sich die Beschränkung der Untersuchungsgegenstände – ohne Ein- busse der repräsentativen Aussagekraft – nochmals zu vergegenwärti- gen, die zur vorliegenden Auflistung prozessökonomischer Tatbestands- elemente geführt hat, seien kurz die Schritte wiederholt, die zu ihr geführt haben: (1) Aus allen Normen der österreichischen Zivilprozess- ordnung von 1895 wurden sozusagen diejenigen eliminiert, die keinen selbstredenden, evidenten Bezug zur Prozessökonomie aufwiesen. (2)Aus den verbleibenden Bestimmungen wurden jene ausgeschieden, die nicht ausschliesslich der Prozessökonomie dienten. (3) Aus den übri- gen Vorschriften wurde eine Handvoll ausgewählt, die verdichtet und kombiniert prozessökonomische Elemente enthielten und insofern die anderen Vorschriften repräsentativ mitumfassten. (4) Diese fünf repräsen- tativen und besonders prozessökonomischen Vorschriften sollen im Fol- genden auf ihre prozessökonomischen Elemente hin untersucht werden. Die Vorschriften zeigen im Vergleich und durch ihre sinngemässen Übereinstimmungen, dass einige prozessökonomische Elemente in deren Tatbeständen und Rechtsfolgen wiederholt auftraten. Reiht man diese Elemente im Groben nach ihrer Häufigkeit in den Vorschriften, ergibt sich folgende Reihenfolge der Auflistung: 1.Anhaltung zur Prozessökonomie 2.Gerichtlicher Handlungsspielraum a) Auf Antrag oder von Amtes wegen b) Gerichtliches Ermessen c) Beschlüsse sowie Entzug der Anfechtungsmöglichkeit233 
III. Prozessökonomische Elemente 545Weitere bei einer unvoreingenommenen Lektüre der Zivilprozessordnung auffal- lend prozessökonomische Normen sind die §§  49, 117 Abs. 2, 132 Abs. 2, 180 Abs.3, 187, 235 Abs. 3, 273, 275, 279, 289 Abs. 2, 309, 326, 333, 352, 354, 455, 496 Abs. 3, 512 und 528 Abs. 2 Ö-CPO.
        

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