Warum eigentlich ein Hilfswerk Liechtenstein? 
Einen Überblick darüber, warum eine Polenhilfe Liechtenstein gegründet wurde und wie sich daraus das Hilfswerk 
Liechtenstein entwickelte und die Bevölkerung davon erfuhr, geben nachstehende Auszüge aus einem Zeitungsbericht 
vom 10. Dezember 1988. 
Aus einem Zeitungsbericht: 
Hilfswerk Liechtenstein gegründet 
Frühere Polenhilfe wird breitere Zielsetzung durch, Vereinsform und Bezeichnung erhalten 
73 Personen, fast ausschliesslich Frauen, kamen am vergan- 
genen Mittwochabend im Haus Stein Egerta zusammen, um 
aus der früheren losen Freiwilligen-Vereinigung Polenhilfe 
Liechtenstein das Hilfswerk Liechtenstein zu machen: Unter 
gleichen Voraussetzungen, wie sie zuletzt bestanden, aber in 
der rechtsverbindlicheren Form eines Vereins und unter sta- 
tutarischer Festlegung jener Zielsetzung, die sich bis zu die- 
sem Tag entwickelt hatte: Schwerpunkt Polen aufgrund der 
dort bestehenden gravierenden Not und eines vorhandenen 
persónlichen Kontakt- und Kontrollsystems, weiterhin aber 
so eng wie möglich Zusammenarbeit mit bestehenden sozia- 
len, karitativen oder kirchlichen Institutionen, die die Lin- 
derung materieller Not im In- und Ausland zum Ziel haben. 
Die Erwachsenenbildungsstelle Stein Egerta war ausgewählt 
worden, weil dort im Rahmen des langen Er twicklungs- und 
Vorbereitungsweges dieser Einrichtung ei minar unter 
    
  
  
   
  
der Leitung von Dr. Franz Heeb stattgefund 
die Statuten dieser in der Geschichte unseres 
   
ligen privaten Freiwilligenorganisation era 
waren. Monika Lampert, designiertes Vorsta 
amtierte vor den Wahlen als Tagespräsidentin und begrüsste 
in streckenweise auch nachdenklich machenden Worten die 
Anwesenden, bei denen es sich ausschliesslich um Aktive der 
bisherigen Institution handelte, mehrheitlich also Sammel- 
stellen-Leiterinnen und Mitarbeiterinnen aus allen Gemein- 
den unseres Landes. Insgesamt kann diese aus engagierten 
Frauen, denen ihr Christsein mehr als ein Lippenbekenntnis 
bedeutet, gewachsene Einrichtung auf mehrere hundert in 
irgend einer Weise mithelfende Menschen aus dem ganzen 
Land zählen. Wie im Verlauf dieses Abends erwähnt wurde, 
ist diese in den wenigen Jahren seit dem Aufbau so erfolgreich 
für Notleidende tätig gewordene Organisation daher auch 
mit wachsendem Interesse seitens staatlicher und Gemeind- 
einstitutionen bedacht worden. So hat nicht nur Weihbischof 
Wolfgang Haas als Vertreter der Landeskirche Worte höchster 
Anerkennung dafür gefunden, sondern auch Regierungschef 
Hans Brunhart, der sich schon früher durch einen persönli- 
hen Augenschein von der Arbeit seiner Mitbürgerinnen über- 
  
  
   
    
gt und ihr hóchste Anerkennung gezollt hatte. Vor allem 
r kommt diese Anerkennung in der Finanzierung mehrerer 
  
twagentransporte jührlich durch die Regierung zum Aus- 
   
 
        

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