BESTEUERUNG VON NATÜRLICHEN PERSONEN IM FL 
7 iu HOCHSCHULE Vermégens- und Erwerbssteuer/Simulation Flat-Rate-Tax 
LIECHTENSTEIN 
Mio., das Jahr 2002 zeigt Einnahmen von CHF Mio. 13.9.” Es zeigt sich 
hier die Abhängigkeit der Vermögenswerte der Verstorbenen sowie deren 
Erbverteilung. 
2.4 Schenkungssteuer 
Die Schenkungssteuer wird gesetzlich gleich wie die Nachlass- und Erban- 
fallsteuer gehandhabt.“ Im Gegensatz ist sie nur einstufig. Der 
Vermógenserwerb unter Lebenden erfolgt im gleichen Grundkonzept wie 
die Erbanfallsteuer. Der Beschenkte ist Steuersubjekt. Steuerobjekt ist der 
sich im Lande vollziehende Vermógensübergang. Das Verwandtschaftsver- 
haltnis zwischen Schenkgeber und Beschenktem sowie die Höhe der 
Zuwendung bestimmt den Steuersatz. Der Steuersatz bewegt sich zwi- 
schen 0.5% (Ehegatten, Eltern, Kinder und Kindeskinder) und 27% für 
nicht verwandte Dritte. Die Steuer beinhaltet einen steuerfreien Betrag 
von CHF 10'000. Die Schenkungssteuer hat für den Staatshaushalt nur 
eine geringe Bedeutung. Die Einnahmen in den letzten Jahren bewegen 
sich im einstelligen tiefen Millionenbereich.? In der Praxis wird diese Steu- 
er meist auf zwei verschiedene Geschäfte angewandt, zum einen ist die 
Schenkung von Bargeld, zum zweiten die Schenkung von Liegenschaften 
zum Steuerwert. *° Aufgrund des tiefen Steuerwertes von Grundstücken, 
entfällt durch den Freibetrag meistens die Bezahlung einer Steuer. 
2.5 Weitere Steuerarten und Gemeindesteuern 
2.5.1 Hundesteuer 
Die Hundesteuer wird von der Gemeinde eingezogen. Der Hundehalter ist 
steuerpflichtig für jeden mehr als drei Monate alten Hund. Die Steuer be- 
trägt zwischen CHF 20 und CHF 100. Die Festsetzung der Steuerhöhe in 
dieser Bandbreite obliegt den Gemeinden. Werden mehrere Hunde gehal- 
  
3 vgl. Statistisches Jahrbuch (2006), S. 281 
34 Vgl. Altmann, Felder, Prast (2007), S. 50 f. 
?? Vgl. Statistisches Jahrbuch (2006), S. 281 
?6 Di Benedetto (2007) 
34
        

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