je weniger Sitze sie im Landtag haben. Damit könnten der Kontroll- so- wie der Oppositionsgedanke öffentlichkeitswirksam erfüllt werden. Allerdings können damit die Antworten gegenüber kurzen schrift- lichen Anfragen, wie Allgäuer es vorschlägt, nicht denselben Detaillie- rungsgrad aufweisen. Zudem dürften die Abgeordneten die Fragestunde nicht für Detailfragen missbrauchen, welche die Regierungsräte ohne Vorbereitung und ohne Rückfrage an die Verwaltung nicht beantworten können.249Dadurch könnte die Regierungskontrolle durch den Landtag im Detail geschmälert werden. Im Gegenzug würde die Fragestunde das Interesse des Volkes an der Politik erhöhen, sofern hitzige und span- nende politische Auseinandersetzungen entstehen.250Sie sollte deshalb während jeder Landtagssitzung zur selben Zeit abgehalten und optima- lerweise in Echtzeit übertragen werden. Allenfalls könnte die Frage- stunde auch als zusätzliches Kontrollmittel des Landtags eingeführt werden. Richtig angewendet ist dieses Mittel «geeignet, die Kontrolle der Regierung durch das Parlament zu verbessern und das parlamentari- sche Geschehen lebendiger zu machen».251 312Der 
Abgeordnete als Kontrollinstanz 249Koja, S. 202. 250Neisser, S. 676 f. 251Koja, S. 202.
        

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