des Landtags sowie deren Wahrnehmung durch die Abgeordneten dar- gestellt. 6.1Plenarsaal und Landtagsinfrastruktur Das im Jahre 2008 eröffnete und CHF 42,2 Millionen teure Landtagsge- bäude aus Klinkersteinen befindet sich am Peter-Kaiser-Platz in Vaduz. Es ist zweigeteilt in das hohe und das lange Haus und bietet dem Land- tag optimale infrastrukturelle Voraussetzungen.172 Das lange Haus umfasst eine Vielzahl an Räumen: die Büros des Landtagspräsidenten und des Landtagsvizepräsidenten, das Landtagsse- kretariat, zwei Sitzungszimmer, eine Bibliothek, ein Archiv, die Frakti- onszimmer, eine Cafeteria, eine Lounge sowie eine Dachterrasse.173 Eigentlicher Mittelpunkt des Landtagsgebäudes ist aber das hohe Haus mit dem Plenarsaal. Zuhörer von öffentlichen Landtagssitzungen gelangen über den Haupteingang des hohen Hauses in die Eingangshalle und von dort in den darüber liegenden Plenarsaal, wo sich die eigens für sie vorhandenen Zuschauerplätze befinden.174 In technischer Hinsicht verfügt der Saal über eine moderne elek- tronische Redneranzeigetafel mit integrierter Abstimmungsanlage, eine Technikkabine zur Übertragung der öffentlichen Plenarsitzungen sowie eine Übersetzungskabine.175 Für die offiziellen Sitzungsteilnehmer ermöglicht der Plenarsaal eine für Plenardebatten optimale Sitzordnung, indem die Abgeordneten, die Regierung und das Landtagssekretariat in einer Kreisform sitzen. Damit besteht zwischen allen Teilnehmern einer Landtagssitzung Sicht- kontakt. Es soll aber an dieser Stelle die Anmerkung erlaubt sein, dass die Anzahl von 25 Abgeordneten keine unbewegliche Tatsache darstellt, ob- wohl der Architekt davon ausgegangen zu sein scheint. Durch Erhöhung der Abgeordnetenzahl wäre diese optimale Sitzordnung wieder Ge- schichte, da der Plenarsaal genau auf 32 (25 Abgeordnete, fünf Regie- 167 
Plenum und Plenardebatte 172 Landtag des Fürstentums Liechtenstein, 2009, S. 37. 173 Landtag des Fürstentums Liechtenstein, S. 37 f. 174 Landtag des Fürstentums Liechtenstein, S. 37 f. 175 Landtag des Fürstentums Liechtenstein, S. 38.
        

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