Phase 1 (01.01 - 13.02.) 
  
120 
80 
40 UCL-55.0 
X-18.9 
0-4 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
= LCL--17.3 
= T T T T T T T T T T T 
2 > 5 SS SO SO SO SS SO e S SS 
2 > Vv Ÿ > Ÿ Ÿ Vv > 
= s Ne S AS Ne Ne QS sv sv Iv 
= Od S9 > < Ÿ $% ® S Ss SS 
= hph 01.04.- 01.05. 
= 10 Nachphase ( ) 
3 UCL-102.0 
80 
404 X-38.0 
04 
; 7 7 7 7 : LCL--25.9 
go go go eo go go go e go 
FS FSF SF SSS 
Qu Na > > o > > o > Neh 
> N € S x NS +0 + D d N 
Abb. 7: Statistischer Vergleich Medienberichterstattung in Phase 1 und Nachphase (Quelle: Eigene Darstellung) 
6.1 Phase 1 (1.1. - 13.2.2008) - Schwache Signale? 
Im Zeitraum 1.1.-13.2.2008 wurden alle relevanten Artikel ausgewählt, die ein 
„Stimmungsbild“ der Medienlandschaft aufzeigen und die Themensetzung der Medien in 
diesem Zeitraum allgemein widerspiegeln. Zielsetzung war herauszufinden, ob eine 
Erwartungshaltung hinsichtlich des Vorgehens gegen Liechtenstein aus den Medien in diesem 
Zeitraum abzulesen war. 
Der quantitative Verlauf der Medienberichterstattung zum Thema „Liechtenstein und die 
Steueraffáre" im genannten Zeitraum ist in obiger Abbildung (Abb. 6) dargestellt. Wáhrend 
vom 1. Januar bis zum 13. Februar keine nennenswerte Menge an Berichterstattung zu 
verzeichnen ist, schnellen die Medienberichte ab dem 14. Februar sprunghaft in die Hóhe und 
behalten ihre Intensitát bis ca. Ende Februar bei. Ab Anfang Márz ebben sie kontinuierlich ab, 
halten sich aber insgesamt auf einem hóheren Niveau als vor dem Betrachtungszeitraum. 
Medien-Stimmungsbild hinsichtlich Liechtensteins 
Die internationalen Medien berichten im entsprechenden Zeitraum nur sehr geringfügig über 
Liechtenstein und ausschließlich im Zusammenhang mit anderer Berichterstattung (z.B. zum 
Korruptionsfall Siemens). 
In der Schweiz berichten die Medien vermehrt über den so genannten Steuerstreit mit der EU. 
Die Beziehungen zu Deutschland werden hierbei nicht thematisiert, wenngleich auch in 
Ansätzen die Erwartungshaltung Deutschlands widergespiegelt wird. Liechtenstein wird im 
Januar nur sehr vereinzelt von den Medien wahrgenommen. Es lässt sich kein gesteigertes 
Medieninteresse an Liechtenstein festmachen und keine übermäßig geringe oder hohe 
Berichterstattung. Auch das Thema „Steueroase“ wird nicht breit diskutiert oder kommentiert. 
In Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen (Siemens, Flowtex, etc.) wird das Modell 
„Stiftung in Liechtenstein“ genannt, aber nicht bewertet. Jedoch führt die mehrfache 
Kombination von Ermittlungsverfahren mit Liechtenstein dazu, dass Liechtenstein teilweise 
mit Schlagwörtern wie „Schwarzgeld“ oder ,, Verschleierung“ in Verbindung gebracht wird. 
40
        

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