28 Vol. Kap. 8.5 mit den Aufnahmen von 
Johann Jakob Gerner, Josef Blasius 
Walser, Franz Bregenzer, Johann Heeb, 
Johann Banzer, Johann Georg Lingg, 
Wilhelm Fürst, Johann Felix Real, Johann 
Tappeiner und Anton Reinhart in den 
Staatsverband; GAM VI.1, Gemeinde- 
rechnung Mauren 1809. 
Vgl. Kap. 4.5.2: Pflichten der Gemeinde- 
bürger, mit Verweis auf das Gemeinde- 
gesetz von 1842, das einen solchen 
Tausch von Haus und Bürgerrecht 
ausdrücklich gestattete. 
Einheiratende Mánner 
Diese Kategorie umfasst rund 35 Männer, in der Mehrzahl Landwirte, die 
bei ihrer Verheiratung in den Wohnort ihrer Frau zogen. In den meisten 
Fällen erwarben sie dort das Gemeindebürgerrecht. Zirka ein Drittel die- 
ser Männer zog aus dem Ausland nach Liechtenstein. Die grosse Mehrheit 
der einheiratenden Männer bestand jedoch aus Liechtensteinern, die in eine 
andere Gemeinde zogen, dort heirateten und eine neue Existenz aufbauten. 
Die nebenstehende Tabelle 5 umfasst jedoch nicht die einheiratenden 
Handwerker und Gewerbetreibenden, die in einem separaten Unterkapitel 
erfasst sind. Bei den Handwerkern und Gewerbetreibenden, die in die 
Heimatgemeinde ihrer Frau einheirateten, ergibt sich in Bezug auf die 
Herkunft ein anderes Bild. Von zwölf einheiratenden Handwerkern und 
Gewerbetreibenden waren zehn aus dem Ausland zugewandert und nur 
zwei stammten aus einer anderen liechtensteinischen Gemeinde.^? 
Ein besonderer Fall stellt der zwischen zwei Hausbesitzern erfolgte 
Tausch des Besitzes und des Bürgerrechts dar: Der eine Hausbesitzer zog von 
Gamprin nach Mauren und der andere Hausbesitzer zog in die umgekehrte 
Richtung. Obwohl das Gemeindegesetz von 1842 diese Tauschmóglichkeit 
ausdrücklich gestattete, ist dies offenbar eher selten geschehen.^ 
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