Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
50
Erscheinungsjahr:
2011
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326999/42/
–Stärkung der internationalen Sichtbarkeit im Wege der Durchfüh- rung von Symposien, Mitarbeit in Sammelbänden, Handbüchern etc. –Die Pflege einer öffentlich zugänglichen Fachbibliothek und Da- tenbanken zu ausgewählten Bereichen. Wenn diese Aufgaben kompetent und gleichermassen für alle vier Fach- bereiche innerhalb des Institutes wahrgenommen werden sollen, bedarf das Institut sowohl einer kritischen Grösse als auch einer gewissen Pla- nungssicherheit. Ebenso ist die Sicherung einer Sockelfinanzierung un- abdingbar, um einem international kompetitiven Niveau als Forschungs- institution entsprechen zu können. Es ist das Ziel des Instituts, alle vier Fachbereiche mit je zwei Forschenden ausstatten zu können, fallweise ergänzt durch Doktorierende. Mit diesen Wünschen nach verbesserter Finanzierung ist das Liechtenstein-Institut nicht allein: Der liechtensteinischen «Wissens- landschaft» fehlen derzeit noch einige Voraussetzungen wie zum Bei- spiel auch die den Herausforderungen entsprechenden finanziellen Res- sourcen: Die Ausgaben Liechtensteins sind im tertiären Bildungsbereich, insbesondere für Forschung und Entwicklung, auf der staatlichen Ebene gemäss OECD-Statistik bescheiden. Das zunehmende Bewusstsein da- rüber zeigt sich bereits in der Aufwertung der Hochschule Liechtenstein zu einer Universität und in den Anstrengungen für die Etablierung eines eigenen Forschungsfonds. Für alle Fachbereiche - und auch jene des Liechtenstein-Instituts - gilt, dass immer wieder neuer Forschungsbedarf entsteht. Die Erde dreht sich weiter, es entstehen neue Fakten und Ereignisse, die analysiert und eingeordnet werden müssen. Hinzu kommt, dass sich die einzelnen Fachdisziplinen methodisch weiterentwickeln. Die liechtensteinische und liechtensteinbezogene Forschung muss diesbezüglich Schritt halten, um in der internationalen Wissenschaftsgemeinde anerkannt zu bleiben. Nicht zuletzt stellt auch die technologische Entwicklung neue Anforde- rungen an die Form der Verbreitung von Forschungsresultaten, zumal sich parallel dazu die Rezeptionsgewohnheiten ändern. Sinnbildlich hierfür steht das Internet, welches künftig eine Beschränkung des Wis- senschaftsbetriebes auf Bücher und andere Printmedien verbietet und dazu auffordert, die neuen Darstellungsformen aktiv zu nutzen, zumal dies Forschenden aus aller Welt Zugang zu den Forschungsarbeiten des Liechtenstein-Instituts eröffnet. 42Mario 
F. Broggi, Manfried Gantner, Wilfried Marxer und Herbert Wille
        

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