Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
50
Erscheinungsjahr:
2011
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326999/276/
Wahlgängen übertraf sie das Anfangsresultat, zog erstmals 1993 bei den Frühjahrswahlen in den Landtag ein, erlebt seitdem ein Auf und Ab mit einem Maximum von 13 Prozent und drei Mandaten bei den Wahlen 2005, aber einem herben Rückschlag bei den Wahlen 2009 auf 8,9 Pro- zent Stimmenanteil und einem einzigen verbleibenden Landtagsmandat. Die Wahlgeschichte seit 1986 ist also gekennzeichnet von zu - nehmender Parteienkonkurrenz um Stimmen und Mandate. 1989 trat erstmals und bisher auch das einzige Mal eine vierte Partei zu den Landtagswahlen an. Die Überparteiliche Liste erreichte indes lediglich 3,16 Prozent der Stimmen, scheiterte also deutlich an der Sperrklausel. Meistens wäre rechnerisch sogar jeweils die Alleinregierung der VU oder FBP möglich gewesen, da ausser nach den Frühjahrswahlen 1993, den Wahlen 2005 und 2009 (bis zum Parteiaustritt eines VU Ab- geordneten im Frühjahr 2011) eine der beiden Parteien über die absolute Mehrheit 
verfügte. Personalisierung Landtagswahlen sind indirekt auch Regierungswahlen. Das zeigt sich nicht nur visuell in der Berichterstattung der Zeitungen vor den Wahlen, an der prominenten Platzierung der Regierungsvertreter in den Partei- zeitungen – auch ausserhalb von Wahlzeiten –, an den Plakatierungen in den Wahlkämpfen und an der Werbung mit den Regierungsaspiranten in 276Wilfried 
Marxer Tabelle 1: Mandate der Parteien bei Landtagswahlen und Regierungsbildung (1982 bis 2009) WahlVUFBPFLRegierungRegierungschef 1982870VU-FBPHans Brunhart 1986870VU-FBPHans Brunhart 198913120VU-FBPHans Brunhart 1993a11122FBP-VUMarkus Büchel 1993b13111VU-FBPMario Frick 199713102VUMario Frick 200111131FBPOtmar Hasler 200510123FBP-VUOtmar Hasle 200913111VU-FBPKlaus Tschütscher
        

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