Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
50
Erscheinungsjahr:
2011
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326999/19/
Die Herausforderungen für unser kleines Staatswesen werden grösser werden in allen Bereichen, und dies wird nur zu schaffen sein, wenn wir uns in Selbsterkenntnis, weiser Beschränkung, Fokussierung und Priorisierung üben, angesichts der Erosion unserer Souveränitäts- vorteile. Es wird Aufgaben in Fülle geben für das Liechtenstein-Institut – zu eruieren, wer wir sind, zu erkennen, mit was und mit welchen Werten wir uns identifizieren, gerade in unserer Zeit des Wertewandels, und uns für die Zukunft in Staat und Gesellschaft zu positionieren. Die vorliegende Jubiläumsschrift ist ein weiterer Beitrag des Liech- tenstein-Instituts an diese Aufgabe, rückblickend und ausblickend, ein Abriss von Problemfeldern und Herausforderungen, durch Inländer und Ausländer. Verschiedene Aufsätze zu unterschiedlichen Themen aus der jeweiligen Sicht von dem Liechtenstein-Institut verbundenen Per- sönlichkeiten und den Arbeitsfeldern des Liechtenstein-Instituts sollen das Liechtensteinbild weiterentwickeln. Dieser Band zeigt aber auch, wie privilegiert wir sind, seit 25 Jah- ren namhafte Persönlichkeiten aus der Wissenschaft aus dem In- und Ausland unter uns zu haben, im Wissenschaftlichen Rat und im For- scherkollegium mit ihrem wohlwollenden und kritischen Interesse an unserer Sache Liechtenstein. Das ist nicht selbstverständlich. Das gilt für die Forschenden und Professoren, die jetzt am Liechtenstein-Institut tä- tig sind, aber auch für unser europäisches Netzwerk von Universitäts- lehrstuhlinhabern, die ehemals am Liechtenstein-Institut tätig waren und den Kontakt und die Verbindungen pflegen. Sie zeigen auf, warnen, tragen Bedenken, muntern auf, mit Abstand und weiterer Perspektive gegenüber dem Kleinen und oft in sich selbst Verstrickten.   Wenn Liechtenstein in die Zukunft gehen will, braucht es For- schung und Bildung in seinem Staat, und eben auch Forschung, die nicht unmittelbar wirtschaftlich zweckgebunden ist und materiell ertragsbrin- gend, es braucht Grundlagenforschung über das Öffentliche, den Staat, die Gesellschaft und ihre Entwicklung. Da war und ist das Liechten- stein-Institut einzig in unserem Land und ist stolz auf seinen Beitrag an unseren Staat und unser Volk während der letzten 25 Jahre. Doch ohne den Beitrag der Vielen, das ideelle und finanzielle Wohlwollen von aus- sen, hätte das Liechtenstein-Institut seinen Auftrag nicht erfüllen kön- nen, wofür wir ihnen mit dieser Festschrift heute erneut unsere Dank- barkeit erweisen.19 
Gedanken zum Liechtenstein-Institut
        

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