Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
50
Erscheinungsjahr:
2011
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326999/126/
Die vorgehende Gegenüberstellung der beiden Vierteljahrhundert- Perioden muss selbstverständlich insofern relativiert werden, als die ers- ten 25 Jahre von einem viel tieferen absoluten Niveau gestartet sind als die 25 Jahre ab 1985, womit eine Steigerung ab diesem Zeitpunkt anders einzustufen ist. Aus diesem Grund sollen auch die absoluten Zahlen auf- geführt werden:das Vierteljahr-das Vierteljahr- hundert vor 1985hundert nach 1985 Bevölkerung+ 10406+  9’214Personen Beschäftigung+  7615+ 17’262Personen Grenzgänger+  2267+ 12’737Personen Bruttoinlandsprodukt+     1,1+   4,1Mrd CHF Staatsausgaben+    250+   596Mio CHF Energieverbrauch+    533+   622GWh Exporte+    910+ 2021Mio CHF Bankbilanzen+     8,5+  46,3Mrd CHF In absoluten Werten war im Vierteljahrhundert nach 1985 nur gerade das Bevölkerungswachstum kleiner bzw. grössenordnungsmässig etwa gleich gross wie im Vierteljahrhundert vor 1985. Praktisch alle anderen Werte weisen nach 1985 eine deutlich höhere Zunahme aus. Wie entsteht Zukunft? Zur Zeit der Institutsgründung hatte Liechtenstein, wie dargestellt, be- reits eine rasante Entwicklung hinter sich. Auch deshalb war ein For- schungsinstitut von Nöten, das sich intensiv mit den Entwicklungen im Land auseinander setzt. Wer aber damals vorausgesagt hätte, dass die weitere Entwicklung in jenem Tempo weitergeht, wie es tatsächlich ein- getreten ist, hätte wohl zu hören bekommen, dass die Wachstumsgren- zen bereits erreicht, wenn nicht sogar überschritten seien und eine sol- che Prognose unglaubwürdig bis unverantwortlich und ein entsprechen- der Verlauf auf keinen Fall verkraftbar sei. Ob dies im heutigen Moment und mit Sicht in die weitere Zukunft bedeuten könnte, dass eine in der Gegenwart als überdimensioniert erscheinende Prognose sich bei ihrem tatsächlichen Eintreten dann als besser verkraftbar als vermutet heraus- stellt, wäre eine zu diskutierende Frage. 126Hubert Büchel
        

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