Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
113
Erscheinungsjahr:
2014
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_113/165/
168Jahresbericht des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 
2013 
beitszeit und zur sorgfältigen Verwendung derselben für das wirklich Notwendige. Im Berichtsjahr beschränkten sich daher die sonstigen Tätigkeiten des Bearbeiters auf die Beantwortung der an das LUB gestellten Anfragen, auf die Unterstützung von Arbeiten mit Quellen- und Li- teraturhinweisen sowie auf die Mitarbeit im erwähnten Gremium des neu geschaffenen wissenschaftlichen Bei- rats für das LUB. Ausblick Im kommenden Jahr sollen zunächst die Transkriptions- und Editionsarbeiten am Urkundenbestand aus dem Stadtarchiv Chur weitergeführt werden. Anschliessend ist die Sichtung und Aufnahme der für das LUB in Frage kommenden Schriftzeugnisse im Stadtarchiv Feldkirch geplant. Da die Archivbestände im Bischöflichen Archiv in Chur (BAC) sukzessive digi- talisiert und auf der Archiv-Homepage zur Verfügung gestellt werden, erscheint es dem Bearbeiter sinnvoll, vorerst die Bearbeitung der im BAC für das LUB nachge- wiesenen Urkunden zurückzustellen, bis die Transkrip- tionsarbeiten anhand der wohl in absehbarer Zeit zur Verfügung gestellten Urkunden-Scans gemacht werden können. Aus diesem Grund wird der Bearbeiter voraus- sichtlich die Arbeit an den österreichischen Archiven, beginnend mit dem Stadtarchiv Feldkirch, fortsetzen. Zugleich sollen die jeweils fertig bearbeiteten Urkun- den auch für das LUB II 
digital aufbereitet und unverzüg- lich online zur Verfügung gestellt 
werden. Dank Als Bearbeiter des LUB II möchte ich der Trägerschaft des Urkundenbuch-Projekts, dem Historischen Verein und seinem Vereinsvorsitzenden Guido Wolfinger sowie dem auf Ende Jahr 2013 zurückgetretenen Geschäftsfüh- rer Marco Schädler für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung danken. Dank gebührt auch dem Liechtensteinischen Landesarchiv, wo das LUB eine Heimstätte gefunden hat, namentlich dem auf Ende Jahr pensionierten Staatsarchivar lic. phil. Paul Vogt, seinem Stellvertreter Mag. phil. Rupert Tiefenthaler, der wis- senschaftlichen Archivarin Dr. Dorothee Platz und den 
ten grundsätzlichen Überlegungen zu erinnern, wonach eine exakte Terminplanung bei der Erarbeitung eines Urkundenbuchs auf erhebliche Schwierigkeiten stösst. Insbesondere im Fall des LUB II, wo der schliesslich zu edierende Quellenbestand erst nach Abschluss der Quellensammlung endgültig feststehen wird. Obwohl die systematische Sammeltätigkeit von für Liechtenstein relevanten Urkunden zum in Frage kommenden Zeit- raum mittlerweile als abgeschlossen betrachtet werden kann, gilt es immer wieder, neu vorgelegte Findmittel zu Archivbeständen oder relevante Literatur auf Liechten- stein-Betreffe durchzusehen. Wissenschaftlicher Beirat für das LUB Unter verdankenswertem Engagement des Vorsitzenden des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechten- stein, Guido Wolfinger, wurde im Herbst 2013 ein wis- senschaftlicher Beirat für das LUB geschaffen. Unter dem Vorsitz von Alt-Staatsarchivar Paul Vogt besprachen die in dieses Gremium berufenen Mitglieder, Jürgen Schind- ler als Vertreter des Vorstands des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, Professor Dr. Stefan Sonderegger vom Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St. Gallen und Bearbeiter des Chartularium Sangallense, Professor Dr. Manfred Tschaikner vom Vorarlberger Landesarchiv in Bregenz und der eingeladene Bearbeiter in zwei Sitzungen am 24. September und 19. November verschiedene Belange und die weitere Zielsetzung des LUB-Projekts. Dem wissenschaftlichen Beirat möchte ich an dieser Stelle für seine engagierte Arbeit für das LUB meinen herzlichen Dank aussprechen. Der Bearbeiter ist überzeugt, dass es dem Beirat gelingen wird, die weitere Zukunft dieses grundlegenden Quellenwerks zur liech- tensteinischen Geschichte zu 
sichern. Sonstige Tätigkeiten Im Umfang eines 50 Prozent betragenden Arbeitspen- sums steht neben der Kernaufgabe verständlicherweise wenig Zeit für andere Tätigkeiten zur Verfügung. Zudem nötigen die vielfältigen Begleitarbeiten, nicht zuletzt auch der notwendige administrative Aufwand, zur Sparsam- keit im Umgang mit der zur Verfügung stehenden Ar-
        

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