Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
113
Erscheinungsjahr:
2014
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_113/153/
Auf die Neuausschreibung der Stelle hin haben sich über 50 Personen beworben. Nach einem längeren und auf- wändigen Auswahlverfahren konnte der Vorstand im Herbst Cornelia Bühler als neue Geschäftsführerin, mit Arbeitsbeginn 1. Januar 2014, bestellen. Einen ebenfalls erheblichen Arbeitsaufwand für den Vorstand verursachten im Zusammenhang mit der Sa- nierung der Pensionsversicherung für das Staatspersonal, der auch der Historische Verein angeschlossen ist, die Abklärungen und Diskussionen über die Folgen der De- ckungslücke für den Verein und die Mitarbeitenden und mögliche Versicherungs-Alternativen. Die Schliessung der Deckungslücke bringt für den Historischen Verein in jedem Fall eine immense finanzielle Belastung, und zwar unabhängig davon, ob der Verein in der Pensionsver- sicherung für das Staatspersonal verbleibt oder in eine andere Versicherung wechselt. Oberstes Ziel soll dabei die langfristige Sicherung der Altersrenten unserer Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter sein; aber auch die Kos- tenfolgen für den Verein sind zu berücksichtigen. Um eine möglichst objektive Entscheidung fällen zu können, hat der Vorstand Vergleichsofferten von andern Anbie- tern eingeholt und diese mit der Unterstützung eines Versicherungsexperten ausgewertet. Der Entscheid über Austritt oder Verbleib in der bisherigen Lösung hat bis Ende März 2014 zu erfolgen, insbesondere wenn auf In- krafttreten des neuen Gesetzes auf den 1. Juli 2014 eine Kündigung erfolgen 
soll. Wissenschaftliche Projekte im Überblick Im Berichtsjahr hatte der Historische Verein die Träger- schaft der Projekte «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein», «Liechtensteinisches Urkundenbuch», sowie «Quellenedition zur liechtensteinischen Ge- schichte von 1900 bis 1928» inne. Über die Tätigkeiten der Vereinsprojekte «Urkundenbuch» und «Quellen- edition» im Jahr 2013 informieren ausführlicher separate Berichte im Anschluss an die Jahresrechnung und an den Prüfungsbericht der Revisionsstelle. An dieser Stelle soll mit kurzen Zusammenfassungen lediglich ein grober Überblick gegeben 
werden.Projekt 
«Kunstdenkmäler des Fürstentums  Liechtenstein» Das Projekt zur Neubearbeitung des Buches «Kunst- denkmäler des Fürstentums Liechtenstein», das unter der Trägerschaft des Historischen Vereins durchgeführt wurde, konnte im Jahr 2013 mit der Präsentation von Band I «Das Unterland» in einem würdigen Rahmen ab- geschlossen werden. Das Oberland wurde bereits 2007 in Band II der Reihe behandelt.  Am 13. November 2013 stellte die Autorin, Dr. Cornelia Herrmann, im Beisein von Regierungsräten Aurelia Frick und einer Vertretung der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK), die für die Herausgabe der wissenschaftlichen Buchreihe verantwortlich zeichnet, in Eschen ihr gelun- genes Werk über die Kunstdenkmäler des Unterlandes vor. Die Einführung gibt neben verschiedenen Infor- mationen zum Land und zum Staatswesen einen aus- führlichen Überblick zur Landes- und Kunstgeschichte. Im anschliessenden Hauptteil werden alle Unterländer Gemeinden – differenziert und einheitlich gegliedert – hinsichtlich ihres sakralen und profanen Baubestands dargestellt. Projekt «Liechtensteinisches Urkundenbuch (LUB)» Die wissenschaftliche Arbeit, ausgeführt von Claudius Gurt im Landesarchiv, am Liechtensteinischen Urkun- denbuch (LUB) schreitet planmässig voran. Mit dem vom Landtag im Oktober 2009 genehmigten Ergänzungskre- dit zur Fortführung dieser Arbeit wurde eine kontinuier- liche Weiterarbeit an diesem für die Geschichtsforschung wichtigen Quellenwerk bis zum Juni 2016 gesichert und die weitere Bearbeitung der in ausländischen Archiven liegenden Liechtenstein-relevanten Schriftzeugnisse für das LUB ermöglicht. Der in Bearbeitung stehende erste Band des zweiten Teils des Urkundenbuches (LUB II/1) wird die Schriftzeugnisse für die Herrschaftszeit der Frei- herren von Brandis (1417–1510) umfassen. Die Arbeiten an dem im Internet zur Verfügung gestellten digitalen Urkundenbuch sind naturgemäss mit einem nicht un- erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Zur Unterstüt- zung des Projektbearbeiters wurde im Herbst 2013 ein wissenschaftlicher Beirat geschaffen. Im Jahr 2014 wird die Fortführung des Projekts ab Sommer 2016, insbeson- dere die Frage der Finanzierung, im Zusammenwirken von Regierung und Historischem Verein zu klären sein. Anschliessend werden voraussichtlich die notwendigen 156JahresberichtdesHistorischenVereinsfürdasFürstentumLiechtenstein2013
        

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