Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
112
Erscheinungsjahr:
2013
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_112/202/
201 Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, Jahrbuch Band 112, 
2013 
Präsentierten erste Ergebnisse der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission. Von links: Regierungsvertreter Martin Frick, Guido Wolfinger, Mitautor Rupert Quaderer, Sandra Wenaweser, Mitautor Peter Geiger sowie Max Meinherz von der Druckerei 
Gutenberg 
Biedermann, Nicole Schwalbach und Veronika Marxer unter der Leitung von Regula Argast in der Form von vier Büchern im Rheinbergerhaus in Vaduz der Öffent- lichkeit präsentiert werden. Die wechselhafte Geschichte der Einbürgerung in Liechtenstein vom frühen 19. Jahr- hundert bis in die Gegenwart war Gegenstand des For- schungsprojekts, das auf eine Empfehlung der Unab- hängigen Historikerkommission Liechtenstein Zweiter Weltkrieg zurückging und von der Regierung in Auftrag gegeben worden war. Die drei vorliegenden Studien und der zusammenfassende Schlussbericht zeichnen die Entwicklung des Einbürgerungsrechts und der Einbürge- rungspraxis in den letzten beiden Jahrhunderten detail- liert nach. Sie beschreiben das Verhältnis Liechtensteins zu seinen Ausländern, betrachten die Funktionsweise der liechtensteinischen Gesellschaft und Politik und geben viele Anstösse für die aktuelle Diskussion. Markus Gsell kommentierte bei der Veranstaltung die Vorstellung der Forschungsergebnisse musikalisch, u.a. mit der Komposition «Vom Urknall zum Ur-Liechten- steiner». Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein Als Nachfolgewerk des Vorarlberger Sprachatlas wurde am 16. November die stark gestraffte Variante, der «populäre Sprachatlas», in Bregenz der Öffentlichkeit 
zwei Beiträgen die 100-jährige Tradition liechtenstei- nischer Postwertzeichen gewürdigt. Vorangestellt ist diesen Beiträgen ein Nachruf auf Adulf Peter Goop, das verstorbene verdiente Ehrenmitglied des Historischen Vereins. Musikalisch bereichert wurde die Buchpräsen- tation durch die Band «eni 
Vier». «Man hat es hier doch mit Menschen zu tun!» –   Liechtensteins Umgang mit Fremden seit 1945 Unter diesem Titel erschien beim Historischen Verein und beim Chronos Verlag, Zürich, die Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde an der philosophischen Fa- kultät der Universität Freiburg in der Schweiz von Mar- tina Sochin D’Elia. Am 20. September wurde das Werk in der Aula der Primarschule Gamprin der Öffentlich- keit präsentiert. Die Studie geht der Frage nach, wie die liechtensteinische Gesellschaft mit den verschiedenen Migranten- und Flüchtlingsgruppen umging und unter- scheidet drei Formen der Zuwanderung, die Heiratsmi- gration, die italienische Arbeitsmigration und die Flücht- lingsmigration. Einbürgerungen in Liechtenstein vom 19. bis ins 21. Jahrhundert Am 16. Oktober konnten die Resultate der vierjäh- rigen wissenschaftlichen Forschungsarbeit von Klaus Kapitel_8_Jahresbericht_2012.indd   20111.06.13   15:50
        

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