Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
112
Erscheinungsjahr:
2013
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_112/120/
119 Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, Jahrbuch Band 112, 20131 
 Dazu Ludovic Marock: Griechische, unteritalische und sizilische Vasen aus der Antikensammlung des Fürsten von Liechtenstein, Schloss Vaduz (Lizenziatsarbeit der Universität Zürich, 2004); Christie’s London, Antiquities. Including Property from the Col- lection of the Princely House of Liechtenstein, 30 April 2008, sale 5399. Ludovic Marock: Die Antikensammlung des Fürsten von Liechtenstein. In: Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürs- tentum Liechtenstein (JBL), Bd. 107, Vaduz, 2008, S. 87–96. 2 Heute im Pergamon-Museum zu Berlin zu bewundern. 3  Dazu Kurt Gschwantler: Antikensammlungen unter den Habs- burgern im Wien des 18. Jahrhunderts. In: Dietrich Boschung; Henner von Hesberg (Hrsg.): Antikensammlungen des europä- ischen Adels im 18. Jahrhundert als Ausdruck einer europäischen Identität. Internationales Kolloquium in Düsseldorf vom 7. bis 10. Februar 1996, Monumenta Artis Romanae 27 (Mainz 2000), S. 160–161 mit Anm. 25–35; Stephanie Gerlach: Der Betende Knabe. Ein Werk aus dem Alten Museum, Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin. Preussischer Kulturbesitz Berlin-Mit- te – Museumsinsel. Berlin, 2002, mit Literaturangaben auf S. 32. 4  Neue Antikenzukäufe scheint die Fürstenfamilie bis zur Regie- rung Johanns II. nicht mehr getätigt zu haben. 5  Marock 2008 (wie Anm. 1), S. 90 mit Anm. 10 sowie S. 92 mit Anm. 14. 6  Beschreibung der Antikensammlung (griechische und römische Thonvasen, Terracottafiguren, Gläser, Bronzen, Steinsculpturen und ägyptische Alterthümer) Seiner Durchlaucht des regierenden Fürsten Johann II. von und zu Liechtenstein. Ebenda, S. 90 mit Anm. 10 sowie S. 92. 7  Daneben förderte Johann II. auch andere Wissenschaftsgebiete wie die Medizin, die Botanik oder die Geografie; Karl Höss: Fürst Johann II. von Liechtenstein und die bildende Kunst. Wien, 1908, S. 317–328. Höss hat auf diesen wenigen Seiten die anno dazumal neuen archäologischen Erkenntnisse mit grosser Sorgfalt zusam- mengetragen. Dazu auch Wilhelm, zitiert bei Marock (Anm. 1), S. 162–163; Lauche, zitiert bei Marock (Anm. 1), S. 9 f.; Karl von in der Maur: Johann der II. von Liechtenstein. In: JBL, Bd. 8. Vaduz, 1908, S. XVI. 8  Dazu gehörten Friedrich August Otto Benndorf (1838–1907), Ernst Kalinka (1865–1946), Rudolf Heberdey (1864–1936) oder Wilhelm Kubitschek (1856–1936); vgl. Karl Höss (Anm. 7), S. 318 ff.; August Otto Benndorf, Archäologisch-epigraphische Mit- teilungen aus Österreich-Ungarn, Bd. 6, 1882, S. 151–252, und Emanuel Löwy, Archäologisch-epigraphische Mitteilungen aus Österreich-Ungarn, Bd. 7, 1883, 140-144; dazu Marock (wie Anm. 1), S. 107 sowie S. 92 mit Anm. 10. 9  Wilhelm, zitiert bei Marock (wie Anm. 1), S. 162–163. Aus diesen Studienreisen stammen wohl auch einzelne kleinasiatische Terra- kottastatuetten und -köpfe. 10  Marock 2008 (wie Anm. 1), S. 94 mit Anm. 
28. 
die Sicherstellung und den Transport des Heroons von Gjölbaschi-Trysa ins Kunsthistorische Museum Wien.9 Die unrechtmässige Verschiebung der Fürstlichen Sammlungen im Herbst 1944 (seit 1938 standen die Fürst- lichen Sammlungen unter österreichischem Denkmal- schutz)10 von der Galerie im Gartenpalais in der Rossau zu Wien nach Vaduz führte zur Dezimierung des Anti- 
erworben haben. Ein Indiz hierfür liefern die 1882 ver- öffentlichten Publikationen von Otto Benndorf und Emanuel Löwy sowie die 1920 von Dr. Julius Banko, zu- erst Leiter, danach Direktor der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien, erstellte Beschrei- bung der Antikensammlung.6 Im Verlauf der Jahre wurde Johann II. ein wahrer Mä- zen und Förderer der Archäologie. Mit grosszügigen fi- nanziellen Beiträgen unterstützte er die archäologische Erforschung Kleinasiens7 und ermöglichte renommierten Archäologen8 verschiedene Forschungsreisen. Weiter verdankt die Stadt Wien den generösen Zuwendungen Johanns II. die Finanzierung für die Wiederauffindung, Marmorbüste der sogenannten Sappho, frühes erstes Jahrhundert nach Christus. Kapitel_4_Marock.indd   11911.06.13   15:46
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.