Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
112
Erscheinungsjahr:
2013
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_112/1/
Historischer 
Verein 
für 
das 
Fürstentum 
Liechtenstein 
 Jahrbuch 
Band 
112Jahrbuch Band 
112hLUnter dem Namen «Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein» besteht ein Verein gemäss Art. 246 des Liechtensteinischen Personen- und Gesellschaftsrechts. Er hat seinen Sitz in Vaduz. Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung der Ge- schichts- und Landeskunde und der Bildung des historischen Bewusstseins. Der Verein initiiert und unterstützt diesbezüg- liche Forschungsarbeiten, vermittelt deren Ergebnisse und setzt sich für den Schutz des kulturellen Erbes ein. Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral und in seinen For schungs- und Publikationsaktivitäten unabhängig. Artikel 1 und 2 der neuen Statuten des Historischen Vereins für das Fürstentums Liechtenstein, beschlossen an der Mitglie- derversammlung vom 16. April 2005 Für den Inhalt der einzelnen Beiträge zeichnen die Verfasserin- nen und Verfas ser allein 
verantwortlich. Farbige Geschichte Liechtenstein Farbige Geschichte LiechtensteinZu 
diesem Buch Das vorliegende Jahrbuch des Historischen Vereins, Band 112, widmet sich zunächst Themen der Frühen Neuzeit und des Mittelalters. Dorothee Platz gewährt in ihrem Beitrag Einblicke in Verhörtagsprotokolle der Jahre von 1692 bis 1718 aus dem Liechtensteinischen Landesarchiv in Vaduz. Diese Gerichtsprotokolle geben Kenntnisse über verübte Straftaten unserer Vorfahren und auch darüber, wie diese Vergehen geahndet und bestraft wurden. Das Titelbild des Jahr- buchs zeigt eine Umschlagseite eines solchen Protokollbuchs, allerdings aus späterer Zeit: Es datiert von 1784. Jakob Kuratli Hüeblin stellt anschliessend das um 1440 erstellte Eschner Jahr- zeitbuch vor, in welches verstorbene Pfarreiangehörige eingetragen wurden. Familien gedachten so ihrer Vorfahren, in der Überzeugung, mit Stiftmessen und Gebeten zum Seelenheil ihrer Ver- storbenen beitragen zu können. Weitere Beiträge unterstreichen die inhaltliche Vielfalt des vorliegenden Buches: Klaus Bieder- mann berichtet über das Schicksal von Mägden und Knechten aus Liechtenstein, die – besonders im 19. Jahrhundert – auf Arbeit in Oberschwaben und in Vorarlberg waren. Ludovic Marock präsentiert eine Ergänzung zur Geschichte der fürstlich-liechtensteinischen Antikensammlung. Jürgen Schremser beschreibt in seinem Beitrag die Aufbruchsstimmung in der Zeit um 1968, die auch Liechtenstein erreichte. Peter Geiger stellt das liechtensteinische Briefmarkenjahrhundert von 1912 bis 2012 vor. Mehrere Buchbesprechungen sowie die Jahresberichte des Historischen Vereins und des Liechtensteinischen Landesmuseums runden das Jahrbuch ab.
        

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