Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
111
Erscheinungsjahr:
2012
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_111/260/
258Liechtensteinisches Landesmuseum: Jahresbericht 
2011 
Vernissage der Sonderausstellung «Das Osterei – Liebespfand und Kunstobjekt», 16. März 2011. Von links: Regierungsrätin Aurelia Frick, Michael Goop (Mitglied des Stiftungsrats des Landesmuseums), Ida Goop, die Witwe von Adulf Peter Goop. Dieser hatte dem Land Liechtenstein 2010 seine Sammlung geschenkt. Die Ausstellung zeigte eine Auswahl aus der Sammlung 
Goop.Sonderausstellungen 
Ende Januar 2011 gingen die sehr erfolgreichen Aus- stellungen «Bevor die Römer kamen / Späte Kelten am Bodensee» und «DIE RHEINREISE – Von den Quellen bis zur Mündung» von Louis Bleuler (Sammlung Adulf Peter Goop) zu 
Ende. Das Osterei - Liebespfand und Kunstobjekt Eine weitere Ausstellung mit Schätzen aus der Goop- Sammlung wurde am 17. März eröffnet, nämlich die (Oster-)Eier. Im Jahre 2010 schenkte Adulf Peter Goop dem Land Liechtenstein die mit über 2’000 Exponaten wohl vielfältigste Sammlung von Ostereiern der Welt. An dieser Sonderausstellung wurde eine Auswahl aus Liechtenstein und dem zaristischen Russland (Fabergé- Eier) gezeigt. Leider erlebte Adulf Peter Goop die Vernissage nicht mehr. Er verstarb, 90-jährig, eine Woche zuvor. Das berühmteste Fabergé-Ei ist das Apfelblüten-Ei aus dem Jahr 1901. Es besteht aus zweifarbigem Gold, aus Email, aus dem seltenen sibirischen Nephrit und aus Di- amanten. Dieses Fabergé-Ei ist von unschätzbarem Wert. Die Ausstellung war so erfolgreich, dass sie bis Januar 2012 verlängert 
wurde. Fischwelten – Vom Mittelmeer zum Alpenrhein Die erste vom neuen Direktor konzipierte Sonder- ausstellung war jene der «Fischwelten». Sie wurde – er- gänzt mit einem Liechtenstein-Beitrag – am 26. Mai 2011 eröffnet. Zur Ausstellung selbst gab es Sonderveranstaltungen wie eine Ferienwerkstatt für Kinder ab sieben Jahren (Fischteller töpfern und selbst bemalen) und einen Vor- trag über die «Griechen als Seefahrer» (Prof. Hans-Joa- chim 
Gehrke). Brieföffner (Postmuseum) Die weltweit grösste Sammlung an Brieföffnern befin- det sich in liechtensteinischem Privatbesitz. In einer Son- derausstellung in der zweiten Jahreshälfte wurden diese exklusiven Stücke aus der Sammlung von Jutta und Kurt Büchel gezeigt. Erstaunt nahm man zur Kenntnis, dass Brieföffner nicht einfach reine Zweckobjekte sind, son- dern vielmehr wahre Kleinkunstwerke mit einer Vielfalt an Materialien, Motiven und Designs. 
Blick auf das berühmte «Apfelblüten-Ei» von Fabergé während der Vernissage der Sonderausstellung «Das Osterei – Liebespfand und Kunstobjekt», 16. März 2011. Kapitel_12_Landesmuseum.indd   25822.10.12   13:16
        

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