Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
111
Erscheinungsjahr:
2012
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_111/133/
131 Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, Jahrbuch Band 111, 
2012 
erreicht, dass Mitglieder des Hauses politische Funkti- onen für das Fürstentum (Prinz Karl als Regierungschef, Prinz Eduard als Gesandter in Wien) übernahmen. Sein zweiter Besuch im Herbst 1919 fiel mit der Diskussion um die Bewilligung für eine Spielbank zusammen, die exakt zu dieser Zeit im Landtag behandelt und in den Zeitungen heftig diskutiert wurde. Es gab vehemente Be- fürworter einer solchen Spielbank, da das Land finanziell Zum Abschied des Fürsten Johann II. im Jahre 1896: «Die stille und tiefe Verehrung … möge unserm geliebten Fürsten die rauschenden Kundgebungen ersetzen, mit welchen sonst Herrscher empfangen werden und das Band weben, welches Fürst und Volk enger verbindet. 
28  4.–23. Juni 1919 und 7.–27. Oktober 1919. Quelle: div. Berichte in den Landeszeitungen. 29  21. August–16. September 1920. Quelle: div. Berichte in den Lan- deszeitungen. 30 19. Juni–2. Juli 1925. Quelle: div. Berichte in den Landeszeitungen. 31  Geiger, wie Anm. 24, S. 258. Der Fürst begründete die Absage mit notwendigen Reformen auf seinen Gütern. 32  Liechtensteiner Volksblatt vom 4. Juli 1914, Seite 1: «Aus dem fürstlichen Hause. Wegen der furchtbaren Katastrophe, von wel- cher das Österreichische Kaiserhaus, mit dem unser Fürstenhaus in nahen verwandtschaftlichen Beziehungen steht, Sonntag den 28. Juni betroffen wurde, musste der in Aussicht gewesene, von der Bevölkerung sehnlichst erwartete Besuch unseres Durch- lauchtigsten, allgeliebten Landesfürsten verschoben werden.» 33  Mitteilung von Landtagspräsident Wilhelm Beck im Landtag vom 12. Juli 1922. Vorgesehen war, dass Johann II. selber im Landtag sprach. Gemäss Oberrheinischen Nachrichten vom 12. Juli 1922 (Seite 1) entschuldigte Prinz Franz seinen Bruder mit den Worten: «Leider ist mein Bruder nicht in der Lage, im heutigen Landtage, wie er sonst beabsichtigt hatte, infolge Unwohlseins zu erschei- nen und hat mich beauftragt, an seiner Statt hierher zu kommen.» 34  Die auf den 27. Oktober 1926 angekündigte Reise wurde wegen «wegen der schlechten Witterung und wegen kleiner Unpässlich- keit» des Fürsten abgesagt. Liechtensteiner Nachrichten, 30. Okto- ber 1926, S. 1. 35  Der Besuch dauerte vom 22. September–4. Oktober 1859. Der Fürst war auf der Durchreise nach Italien. Er besuchte die Dörfer und die Luziensteig. Sein bevorstehender Geburtstag (5. Oktober) wurde mit Triumphbögen und Böllerschüssen gefeiert. Vgl. Peter Geiger: Geschichte des Fürstentums Liechtenstein 1848 bis 1866. Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechten- stein, Bd. 70 (1970), S. 244. 
22  Karl von In der Maur schreibt dazu: «Der Fürst hat immer leb- hafte Abneigung dagegen empfunden, sich abbilden zu lassen; er wurde im Alter von 4 Jahren von Amerling, der ihn auf einem Schimmel reitend darstellt, gemalt und ist seither, soweit be- kannt, keinem Maler außer Adams gesessen.» In: Johann II., Fürst von Liechtenstein. Ein Gedenkblatt zum 50jährigen Regierungs- jubiläum. Jahrbuch des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein Bd. 8 (1908), S. XX. 23  Alfons Feger: wie Anm. 21, S. 40. 24  22. September–4. Oktober 1859. Geiger: Geschichte des Fürsten- tums Liechtenstein 1848 bis 1866. Jahrbuch des Historischen Ver- eins für das Fürstentum Liechtenstein, Bd. 70 (1970), S. 258. 25  Ankunft nach dem 21. Juli, Abreise am 30. Juli 1866. Liechtenstei- nische Landeszeitung vom 4. August 1866, S. 2. 26  19.–25. Juli 1896. Liechtensteiner Volksblatt vom 31. Juli 1896, S. 1. 27  27.–29. Oktober 1901. Liechtensteiner Volksblatt vom 1. Novem- ber 1901, S. 1. Kapitel_6_Vogt.indd   13122.10.12   12:40
        

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