Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
110
Erscheinungsjahr:
2011
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_110/142/
144Jahresbericht des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 
2010 
Gold schmiede des 19. Jahrhunderts im Kanton St. Gallen gilt Steccanella als ausgewiesener Spezialist.   Des Weiteren wurde von der Autorin die Überarbei- tung des 2001 verfassten Manuskriptes zur Gemeinde Eschen mit der Ergänzung neuer Bauforschungen u.a. fortgesetzt. Aufgrund der ab 2003 erfolgten Neu struktu- rierung des Gemeindear chivs Eschen mit einer Neuver- gabe von Signaturen musste im Manuskript «Eschen» eine aufwendige Aktualisierung der alten Archiv sig na- turen vorgenommen werden. Einen weiteren Arbeits- schwerpunkt bildete die Einsicht nahme von Vi sita tions- pro tokollen des 17. bis 19. Jahrhunderts im Bischöfl ichen Archiv in Chur. Kontakte zum Staatsarchiv St. Gallen wurden in Hinblick auf die Liechten stein relevanten Kar- ten geknüpft und ein Arbeitsbesuch für Anfang 2011 ter- mi niert. Im Jahr 2010 galt es den Blick vorausschauend auf die zeitlich enge redaktionelle Phase im Jahr 2011 zu richten. Aufträge für Fotoaufnahmen in den Gemeinden und Scanaufträge für Dokumente in den Archiven wurden von der Autorin koordi niert und vergeben. Hierbei konnte auf die altbewährte Zusammenarbeit mit dem Fo- tografen Sven Beham aus Ruggell zurückgegriffen wer- den. Neu im Team ist Paul Trummer, Mauren. Eine grosse Zahl an Objekten aus den Gemeinden befindet sich im Liechtensteinischen Landesmuseum. Sie wurden für den Kunstdenkmälerband im Fotoatelier des Landemuseums neu aufgenommen. Zusätzliche Fotorecherchen führten die Autorin zu den Fotosammlungen der Landesarchäo- logie, der Landesdenkmalpflege, des Landesarchivs und der Gemeinden. Weitere Unterstützung leistete Baufor- scher Peter Albertin, Winterthur, mit Abbildungsmaterial aus seinem Archiv.   Zum Inhalt der Kunstdenkmälerbände gehören aktu- elle Grundrisspläne, teils auch Ansichten und Schnitte von Kirchen und Kapellen. Hierzu forschte die Auto rin nach geeigneten originalen Planvorlagen bei Gemeinde- bauverwaltungen und in Architektenbüros. Auf der Grundlage dieser Pläne erfolgte eine digitale Weiterbe- arbeitung und Anpassung an die Standards der Kunst- denkmälerbände durch GMRitter, Architekturdienste in Chur. Ein besonderer Dank gilt der Abtei lung Denkmal- pflege des Hochbauamtes, die mit der Übernahme der Produktions kosten das Sachkostenbudget des Kunst- denkmälerprojekts entlastete. Denkmal pfleger Patrik Bir- rer begleitete die Planproduktion mit konstruktiven Rat-schlägen. 
Die Abteilung Denkmalpflege stellte der Auto- rin zudem wie in den Jahren zuvor einen Arbeitsplatz zur Verfügung, damit das Aktenmaterial der Denkmal- pflege vor Ort gesichtet werden konnte. GMRitter über- nahm auch die Erstellung der Baupe riodenpläne der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Mauren sowie der Pfarr- kirche St. Martin mit den benachbarten Pfrundbauten in Eschen. Ein besonderer Dank ergeht an Ulrike Mayr und Hansjörg Frommelt von der Landesarchäologie, die die Planvorgaben lieferten und die zahl reichen Arbeitspha- sen der Planerstellung fachlich begleiteten. Weitere Tätigkeiten der Autorin Im Frühjahr 2010 kam die Autorin dem Wunsch der Ge- meinde Eschen nach, das für den Kunstdenkmälerband recherchierte Material über die Eschner Pfrund bauten für ein breites Publikum aufzubereiten, sozialgeschichtlich zu erweitern und in neuem Gewand als Teilgebiet einer Publikation zu präsentieren. Die Broschüre erschien im Mai 2010 unter dem Titel «Kulturplatz Eschen. Die Pfrund bauten. Zur Baugeschichte und zum Ausstellungs- betrieb seit 1976». Für den Sub skriptionsprospekt der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte erarbei- tete die Autorin im November 2010 einen Text über das «Unterland im Fürstentum Liechtenstein» und lieferte eine Auswahl an Fotos für die Gestaltung. Der Prospekt wird ab Januar 2011 Verbreitung finden. Ausblick Das Gesamtmanuskript «Unterland» mit mehr als einer Million Zeichen und voraus sichtlich 450 Abbildungen wird einen Kunstdenkmälerband mit einem Umfang von rund 420 Druckseiten ergeben. Ein Vergleich mit den ins- gesamt 60 das Unterland betreffenden Druckseiten in dem 1950 von Erwin Poeschel erarbeiteten Vorgänger- band macht deutlich, dass es sich um mehr als eine Neu- bearbeitung alter Sachgebiete handelt. Die Redaktionskommission wird ihre Beurteilung des Manuskriptes «Unterland» an ihrer Sitzung am 12. April 2011 abgeben. Der weitere enge Zeitplan sieht eine re- daktionelle Arbeitsphase mit einer Zusammenarbeit zwi- schen Autorin, Lektorin und Graphiker bis Ende Novem- Kapitel_6_JB_HVFL.indd   14426.07.11   13:47
        

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