Herausgeber:
Jahrbuch des HVFL
Bandzählung:
110
Erscheinungsjahr:
2011
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000326952_110/140/
142Jahresbericht des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein 
2010 
Ausblick Im kommenden Jahr müssen zunächst noch die schon früher bearbeiteten Urkunden aus dem Gemeindearchiv Fläsch anhand des erwähnten Bündner Rechtsquellen- bandes, so weit diese dort ediert sind, überprüft werden. Anschliessend sollen die bereits aufgefun denen Urkun- den aus dem Stadtarchiv (Ortsbürgergemeinde) St. Gal- len transkribiert und bei einem weiteren Archivbesuch an den Originalen überprüft und die oben erwähnten Abklärungen vorgenommen werden. Anschliessend ist die bereits früher angekündigte Sichtung und Aufnahme der Schriftzeugnisse in den Churer Archiven (Stadtarchiv, Staatsarchiv Graubünden und Bischöfliches Archiv) ge- plant. Zugleich sollen die je weils fertig bearbeiteten Ur- kunden auch für das LUB II digital bearbeitet und unver- züglich online zur Verfügung gestellt werden. Schliesslich steht immer noch die Über prüfung zweier einheimischer Urkunden im Gemeindearchiv Schellenberg aus, die der Bearbeiter zuversichtlich hofft, endlich erledigen zu kön- nen. Dank Als Bearbeiter des LUB II möchte ich der Trägerschaft des Urkundenbuch-Projekts, dem Historischen Verein und seinem Vorstand, insbesondere der Vorsitzende lic. phil. Eva Pepić -Helferich, dem Geschäftsführer Marco Schädler und der Mitarbeiterin Ruth Allgäuer sowie dem langjährigen Redaktor des Jahrbuchs des Historischen Vereins, lic. phil. Klaus Biedermann, für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstüt- zung danken. Dank gebührt auch dem Liechtenstei- nischen Landesarchiv, wo das LUB eine Heimstätte gefunden hat, namentlich dem Staatsarchivar lic. phil. Paul Vogt, seinem Stellvertreter Mag. phil. Rupert Tiefenthaler, der wissenschaftlichen Archivarin Frau Dr. Dorothee Platz und den Archivbetreuerinnen Nicole Hanselmann, Marianne Kauf mann, lic. iur. Isa- bella Marxer, lic. phil. Ildikó Szacsvay und Rita Tobler, von denen ich stets die bestmögliche Hilfe erfahren durfte. Schliesslich möchte ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die durch ihre Quellen- und Li- teraturhinweise zur Materialfülle des LUB II beigetragen haben. 
ten und die in der betreffenden Sekundärliteratur (vor allem Placid Bütler, Die Freiherren von Brandis, in: Jahrbuch für Schweizer Geschichte 36 [1911], S. 1–151) leider meist ohne genaue Quellenangabe zitierten Dokumente aufzu finden. Wenn hier auch ein schöner Teil der aus der Literatur bekannten Quellen eruiert werden konnte, gilt es doch noch, eine eingehendere Abklärung des Archiv-bestandes im Hinblick auf die Zeit des sogenann- ten Alten Zürichkrieges (1439–1450) und des Schwaben- beziehungsweise Schweizerkrieges 1499 vorzunehmen. Schliesslich mussten die während der Arbeit gewon- nenen neuen Erkenntnisse in die verschiedenen Daten- banken und Verzeichnisse (Quellen- und Registerdaten- bank, Re gesten-, Quellen- und Literaturverzeichnis) ein- gearbeitet werden, sodass diese à jour gehalten werden konnten. Trotz des bedeutenden Mehraufwandes für die Erar- beitung des LUB II digital darf ge nerell festgehalten wer- den, dass die Arbeiten am LUB II/1 – soweit überblickbar – planmässig vorangehen. Es ist allerdings an dieser Stelle erneut an die im Jahresbericht 2000 gemachten grundsätzlichen Überlegungen zu erinnern, wonach eine exakte Ter minplanung bei der Erarbeitung eines Urkun- denbuchs auf erhebliche Schwierigkeiten stösst. Insbe- sondere im Fall des LUB II, wo der schliesslich zu edie- rende Quellen bestand erst nach Abschluss der Quellen- sammlung endgültig feststehen wird. Sonstige Tätigkeiten Im Umfang eines 50-Prozent betragenden Arbeitspen- sums steht neben der Kernaufgabe wenig Zeit für andere Tätigkeiten zur Verfügung. Zudem nötigen die vielfälti- gen Begleitarbeiten, nicht zuletzt auch der notwendige administrative Auf wand, zur Sparsamkeit im Umgang mit der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit und zur sorgfäl- tigen Verwendung derselben auf das wirklich Notwen- dige. So durfte der Bearbeiter im Rahmen der «Mittwoch Feierabend Spezial-Führungen im Liechtensteini schen Landesmuseum» am 7. Juli 2010 einen Vortrag mit Muse- umsführung unter dem Titel «Brandis, Sulz, Hohenems. Die wechselvolle Zeit vor dem Fürstentum» halten. Schliesslich konnten verschiedene Anfragen an das LUB beantwortet sowie Arbeiten mit Quellen- und Literatur- hinweisen unterstützt werden. Kapitel_6_JB_HVFL.indd   14226.07.11   13:47
        

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