Volltext: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins

Kriß Johann Thomas, von 
von Triesen! 
MS geboren in Triesen 
vermutlich Gymnasium der Jesuiten in Feldkirch (Vorarlberg)? 
1718, 5. September: bei der Huldigung als Student erwähnt? 
um 1720: Stipendiat der Kriß’schen Stiftung“ 
Theologiestudium vermutlich ebenfalls bei den Jesuiten in Feldkirch 
Diözesanpriester des Bistums Chur 
1723 27. März: Priesterweihe in Chur 
1724-1726 Kaplan in St. Martin, Obersaxen (GR) ®° 
1726-1727 Kaplan in Lantsch/Lenz (GR) 
1727-1731 Frühmesser in Balzers ® 
1727, 2. Januar: Präsentation durch die Gemeinde 
1728-1729: Pfarr-Provisor’ 
1730, 5. Mai: Klage beim Bischof, weil die Gemeinde die im Stiftbrief der 
Frühmesspfründe eingegangenen Verpflichtungen nicht einhielt. 
1731-1733 Kaplan in St. Martin, Obersaxen® 
1731, 25. November: Präsentation ® 
1733-1735 Kaplan in Meierhof, Obersaxen '° 
1735-1737 Cooperator in Triesen‘' 
Mai 1735 bis zu seinem Tode 
1797 gestorben in Triesen'? 
Eltern: Fidel von Kriß, Küfer, und Anna Lampert; der Vater ist wahrscheinlich ein naher Verwandter des 
Valentin von — Kriß. 
Lebenslauf: Abele: Obersaxen-Meierhof. S. 7. 
JbL 2, S. 66. - JbL 58, S. 219. 
Bei Ludewig (Lyzeum) nicht erwähnt. 
? JbL 58, S. 219: «Kriess Fidelis und sein Sohn Thomas, studiert.» 
+" JbE 2, S. 98. 
> Simonet: Weltgeistliche. S. 114, Nr. 2. 
> Büchel F.: Pfarrei. S. 180f. ne . 
Anschließend wird er am 26./29. Dezember 1729 wieder als Kaplan für Obersaxen, St. Martin, präsentiert. 
Vermutlich hat er die Stelle nicht angetreten, denn seit November 1729 ist dort Tobias —+ Frick aus Balzers 
Kaplan (Abele: Obersaxen, St. Martin. S. 176), dessen Präsentation aber erst am 30. April 1730 erfolgt 
'BAC: 032). 
: Simonet: Weltgeistliche. S. 115, Nr. 5. 
’ BAC: 032 (Präsentationen). 
© Simonet: Weltgeistliche. S. 112, Nr. 8. 
*bE 2,8. 79. g 
? PfA Triesen: Im Totenbuch findet sich kein Eintrag. Der damalige Pfarrer Johann Anton "= Hoch habe die 
Matrikelbücher sehr mangelhaft geführt und immer Eintragungen ausgelassen, vermerkt der Familienfor- 
scher Fridolin —& Tschugmell. 
JO 
245
	        

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