Volltext: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins

Tapfer Michael Franz 
von Partschins (Südtirol) 
1775 geboren in Partschins 
möglicherweise Gymnasium der Benediktiner von Marienberg in Meran 
Theologiestudium 
Diözesanpriester des Bistums Chur 
1799 6. Oktober: Priesterweihe in Meran (Südtirol), Angelikanerkapelle 
1801-1807 Heimleiter und Lehrer in Meran (Südtirol) 
am neu gegründeten Priesterseminar des Bistums Chur 
1807, 26. Dezember: Aufhebung des Priesterseminars und Vertreibung der 
Professoren durch die Bayerische Regierung” 
1807-1838 Ökonom in Chur? 
am neu gegründeten Priesterseminar St. Luzi 
1808: Vikar in Schaan? 
1810-1811: Pfarr-Provisor in Balzers“ 
1811, 13. Mai: Brand auf dem Hof, der vom Turm der Kathedrale auf St. Luzi 
überspringt und es zerstört: danach erweiterter Wiederaufbau ® 
Benefiziat an der Kathedrale Chur® 
Benefizium St. Katharina und St. Konrad 
erwähnt 3. November 1816 in einem Schreiben an das Domkapitel 
und am 15. Oktober 1836, weil ihn wegen seiner dauernden Unpässlichkeit 
Joseph Anton =» Nigg vertreten musste. 
1821: Aushilfsseelsorger in Bendern’ 
im Taufbuch erwähnt vom 26. Juli bis 22. August 1821 als «Michael Tapfer 
Sacerd. Seminar. Curiens. per Commissionem Di Parochiae provis.» 
1822: Pfarr-Provisor in Balzers ® 
etwa ab Februar bis Juni 1822 
A 5. Januar: gestorben in Chur 
beigesetzt in der St. Anna-Kapelle der Seminarkirche neben seinem Bruder 
Michael Franz ist ein Bruder des Anton Franz Tapfer (1773-1835), Professor am Priesterseminar 
St. Luzi in Chur, der am selben Tag die Priesterweihe empfangen hat. 
Mayer J. G.: St. Luzi. S. 102-106 
Mayer J. G.: St. Luzi. S. 154f. 
Tschuor: Jahrbuch. S. 27. 
Büchel F;: Pfarrei. S. 154. - JbL 18, S. 68. 
Durst; Gasser: Priesterseminar. S. 36f. 
3 Hübscher: Pfründe. S. 154f. 
PfA Bendern: Taufbuch. 
3. JhbhL 18.5. 69 
‚8338 
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