Herausgeber:
Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein
Erscheinungsjahr:
2009
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000305764/357/
Anton Joel Orsi von Reichenberg ist ein Bruder des Johann Baptist Orsi von Reichenberg, Domherr von 
Chur und k.k. Hofprediger in Wien. 
Pfarrer Orsi hinterließ eine eigene Armenstiftung. - Er hat im Gegensatz zu den meisten seiner Vorgänger, 
unter denen fast durchwegs die Vikare und Hofkapläne als Taufpriester erwähnt sind, selber getauft und 
sich im Taufbuch mit «Ego parochus» eingetragen. 
Ötschmann P. Gilbert OPraem (Johannes) 
von Steingaden (Bayern) 
1668 24. Oktober: getauft in Steingaden 
Chorherr des Prämonstratenser-Reichsstiftes Roggenburg (Bayern) 
1691 ° 11. Juli: Profess 
1694 14. März: Priesterweihe 
1696 - Pfarrer in Christershofen (Bayern) 
1698-1702 Pfarrer in Tafertshofen (Bayern) 
Vikar in Wiesenbach (Bayern) 
1700, 17. März: Mitunterzeichner der Klageschrift an Abt Hugo — Lintner 
Novizenmeister, Magister und Direktor der Schule 
1701-1703 Prior 
im Spanischen Erbfolgekrieg von Roggenburg nach Ulm verschleppt 
1704-1714 Administrator in Churwalden (GR) * 
nachweisbar vom 21. September 1704 bis 17. Mai 1713 
1716-1719 Pfarrer und Statthalter in Bendern“* 
1716, 16. Dezember: erwähnt im Urbar der Pfarrei® 
1718: Abt Milo > Rieger verleiht dem Ferdinand Büchel den Langenacker 
samt Hof und Hofstatt, Gütern und Weingärten auf 15 Jahre.® 
1722 Subprior in Roggenburg 
1723-1737 Pfarrer in Nattenhausen (Bayern) 
während dreizehn Jahren und sechs Monaten 
1738 2. April: gestorben in Roggenburg als Senior des Klosters 
Eltern: Christian Ötschmann und Regina de Urspring. 
Lebenslauf: PfA Roggenburg: Elogia, S. 70; Necrologium, S. 258. 
Oder schon 1689. 
Tuscher: Roggenburg. S. 130. 
‘ Helvetia Sacra IV/3, S. 328 (1704-1713). - Mayer J. G.: Geschichte. Bd. 2, S. 722 (Gilbert Otthemann, 
1683-1714). - Tuscher: Roggenburg. S. 155, Fußnote 85 (1704-1 714). 
JbL 23, S. 118. - In Roggenburg wird er für 1718 (?) auch als Vikar in Biberach genannt, 
5 PfA Bendern: Urbar Hs 3/4, S. 148 («im Beysein P. G. Ö., Statthalter»). 
5 JbL 23, S. 125. — JbL 77, S. 228 (P. Gilbert wird nicht erwähnt). 
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