Herausgeber:
Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein
Erscheinungsjahr:
2009
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000305764/217/
bach die Hinterlassenschaft P. Aemilians einziehen wollte, fast nichts mehr 
bekam. Während der Zeit der Französischen Revolution reifte in ihm, wie er 
am 6. März 1805 der Regierung des Kantons St. Gallen schrieb, der Ent- 
schluss, «außerhalb dem Kloster im Schosse der freyern Natur, der bürgerli- 
chen Gesellschaft und der lieben Meinigen Ruhe zu suchen und dort mein 
Schärfel zum allgemeinen Wohl beizutragen». * 
1804 im Sommer: Rückkehr ins Kloster auf Drängen des neuen Fürstabtes Joseph 
— Arnold 
1805 5. März: Ansuchen um eine Pension bei der Regierung des Kantons St. Gal- 
len, da er wieder aus dem Kloster fort wolle. 
11. Juli: gestorben in Pfäfers, eines plötzlichen Todes 
Lebenslauf: Henggeler: Pfäfers. S. 138, Nr. 136. 
Hagg Franz Sales Joseph 
von Feldkirch (Vorarlberg) 
1827 29. Januar: geboren in Feldkirch 
1839-1845 Gymnasium in Feldkirch? 
1845-1847 Studium an der Universität Innsbruck 
1847-1851 Theologiestudium am Priesterseminar in Brixen (Südtirol) 
1851-1859 Diözesanpriester des Bistums Brixen 
1851 27. Juli: Priesterweihe in Brixen 
1851-1855 Frühmesser in Gaschurn (Vorarlberg) * 
ab 16. August 1851 
1855-1859 Pfarrer in Mauren* 
1856, 1. März: Großbrand bei starken Föhnsturm, dem sieben Häuser mit 
Ställen und Scheunen zum Opfer fallen. 
1856: mit Richter Eustach Mündle in Audienz bei Erzherzog Karl Ludwig in 
Feldkirch wegen neuer Glocken - erfolglos!® 
Renovation des Pfarrhauses auf eigene Kosten® 
1857: Anschaffung einer neuen Glocke 
1859-1898 Mitglied der Gesellschaft Jesu (Jesuit) 
1859, 3. Februar: Eintritt in den Orden der Gesellschaft Jesu 
1859-1860 Noviziat auf der Friedrichsburg in Münster (Nordrhein-Westfalen) 
1860-1862 Repetition der Theologie in Paderborn (Nordrhein-Westfalen) 
Henggeler: Pfäfers, S. 138. 
Sommerauer: Matricula. 1839/66; 1840/47; 1841/44; 1842/35; 1843/14 und 1844/5. 
Ulmer; Schöch: Generalvikariat. Manuskriptband 9, Teil 2, S. 768 (Gaschurn, S. 36). 
JOL15, S. 87. 
JbL.16,5. 17. 
JbL 45, S. 118. 
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