Volltext: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins

1765-1789 Hofkaplan in Vaduz‘ 
an der ersten Pfründe (St. Florinsaltar) 
1764, 1. Dezember: Präsentation durch Fürst Joseph Wenzel? 
1780: Renovation der St. Florinskapelle ? 
1780, in der Bittwoche: Volksmission für das Oberland auf dem Platz vor der 
St. Florinskapelle, für das Unterland in Bendern. 
1789 Ruhestand in Vaduz 
Resignation wegen Alter und Gebrechlichkeit® 
1789 gestorben in Vaduz 
«D’ Finka Güeter» 
Hofkaplan Fink hat mit Erlaubniß der Obern die schönsten Grundstücke der Pfründe zu Vaduz und Scha- 
an - und zwar bei 18 Stücke nach dem Urbar von 1754 — verkauft, daher der noch bekannte Name «Fin- 
ken-Güter». Er verkaufte sie zu einem Spottpreis, weil durch die Käufer arg überlistet. Die Pfründe kam 
so sehr herab, daß er darben mußte. Nach seiner Resignation übernahm sein Nachfolger die theilweise 
Verpflegung; er starb bald im Elend in dem Hause des spätern Gerbers Anton Amann in Vaduz im Jahre 
1789.° 
Lebenslauf: Abele: Kapläne. S. 6. 
Flatz Johann Martin 
von Lingenau (Vorarlberg) 
1805 26. Januar: geboren in Lingenau (Bregenzerwald) 
Gymnasium in ... 
1824-1828 Theologiestudium in Brixen (Südtirol) 
Diözesanpriester des Bistums Brixen 
1828 24, August: Priesterweihe in Brixen, Seminarkirche zum hl. Kreuz 
1828-1844 Kaplan in Alberschwende (Vorarlberg) ’ 
1828, 1. Oktober: Stellenantritt 
1830, 14. April: endgültige Ernennung, verzögert wegen des Versuchs, die 
Kaplanei in eine Cooperatur umzuwandeln. 
1844-1849 Expositus in Haselstauden (Vorarlberg) ® 
1844, 12. Januar: Ernennung 
1845: Errichtung der Kaplanei in Haselstauden® 
JbL 27, S. 95. 
* JbL 7, S. 136, Nr. 204. 
‘ Poeschel: Kunstdenkmäler. S. 158. 
JbL 2, S. 82f. 
JBL 7, S. 137, Nr. 212-219. 
Fetz: Leitfaden. S. 340 (Der erwähnte Nachfolger war Joseph Anton — Fuetscher). 
Rapp: Generalvikariat. Bd. 3, S. 625. 
Rapp: Generalvikariat. Bd. 3, S. 638; Bd. 4, S. 169. 
Rapp: Generalvikariat. Bd. 4. S. 171-174. 
JE 
181
	        

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