Volltext: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins

Faber‘ Melchior 
von Satteins (Vorarlberg) 
1590 geboren in Satteins (Vorarlberg) 
1614-1616 Studium am Jesuitenkolleg in Prag? 
Diözesanpriester des Bistums Chur 
1616 17. März: Priesterweihe in Chur 
Kooperator in Feldkirch (Vorarlberg) * 
Mai 1616 
1616-1640 Pfarrer in Balzers * 
1616, 20. November: Vorschlag von Ulrich von Ramschwag 
1627, 1. Juni: Errichtung der Rosenkranz-Bruderschaft an der Schlosskapelle® 
1629: bei den Kriegswirren (Dreißigjähriger Krieg) vertrieben. ® 
1640, 13. Januar: Bischöfliche Visitation; Amtsenthebung durch Fürstbischof 
Johann VI. Flugi wegen Öffentlichen Ärgernisses.7 
Der weitere Lebenslauf ist nicht bekannt. 
Regionaler Dienst 
Kämmerer des Kapitels unter der Landquart® 
Federer Johann Baptist 
von Berneck (SG) 
1780 11. August: geboren in Berneck 
—-1821 Diözesanpriester des Bistums Konstanz 
Priesterweihe 
1812-1817 Kaplan in Bütschwil (SG) 
Lateinisch für Schmied. 
Fischer: Reformatio. S. 469, Fußnote 267. 
YJimer; Getzner: Dompfarre. Bd. 2, S. 176. 
Büchel FE: Pfarrei. S. 149. 
Büchel FE: Pfarrei. S. 196. 
Büchel F.: Beiträge. S. 53. a 
Fischer: Reformatio. S. 391, Fußnote 720: Gemäß Visitationsprotokoll war Pfarrer Faber sehr nachlässig in 
der religiösen Unterweisung («Negligens fuit in habendis versperis et doctrina Christiana»). Dabei wurde 
für Balzers bereits 1595 vermerkt, dass der Katechismus nicht gelehrt wird («Catechismum non docet»). 
Erst 1654 unter Pfarrer Georg — Bihelmann notiert man lobend: «Doctrinam Christianam ordine habet 
singulis diebus dominicis.» Da kann man sich vorstellen, wie klein damals das religiöse Wissen der Bevöl- 
kerung war. - S. 403: Gemäß Visitationsprotokoll von 1640 war Melchior Faber so sehr dem Wein erge- 
ben («vino est totus manicipatus»), dass dies immer mehr zu einem öffentlichen Ärgernis wurde, worüber 
sich die Pfarreiangehörigen beklagten. 
* Büchel FE; Pfarrei. S. 149. 
1723
	        

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