Volltext: Beiträge zur Kirchengeschichte Liechtensteins

Tätigkeit in Liechtenstein‘ 
Die ersten Schwestern kamen 1846 in unser Land und übernahmen die Mädchenklassen der 
Volksschule Vaduz. Bis 1926 entstanden in allen Gemeinden außer in Gamprin und Schellen- 
berg, insgesamt acht Niederlassungen (Filialen). 
Es waren im Laufe der Jahre rund 430 Schwestern im Einsatz, viele von ihnen nur kurze Zeit, 
nicht wenige jedoch während Jahrzehnten; am längsten war Sr. Frowina Stangl im Land, näm- 
lich während 71 Jahren (siehe S. 260) Ende 1997 verließ Sr. Methodia Walder, tätig gewesen 
in Vaduz, als letzte Zamser Schwester unser Land. An den Volksschulen erteilten sie in der 
Regel ab der 2. Klasse auch den Handarbeitsunterricht. 
1846-1976 Vaduz: Volksschule (Mädchenklassen) S. 26 
1853-1968 Schaan: Volksschule (Mädchenklassen, später gemischte Klassen) 5.32 
1869-1979 Balzers: Volksschule (Mädchenklassen) S. 39 
1871-1973 Schaan: Bürgerheim S. 34 
1871-1951 Triesenberg: Volksschule (Mädchenklassen) S. 42 
1872-1952 Eschen: Volksschule (Mädchenklassen) Ss. 43 
1872-1970 Triesen: Bürgerheim S. 46 
1872-1982 Triesen: Volksschule (Mädchenklassen) S. 48 
1876-1954 Mauren: Bürgerheim S. 49 
1888-1954 Mauren: Volksschule (Mädchenklassen) 5.52 
1881-1971 Schaan: Kindergarten S. 37 
1882-1887 Planken: Volksschule Ss: 52 
1887-1993 Balzers: Kindergarten S. 40 
1892-1988 Vaduz: Bürgerheim und Krankenhaus Ss. 28 
1894-1974 Vaduz: Kindergarten (1939-1968 zudem in Vaduz-Ebenholz) Ss. 30 
1895-1976 Triesen: Kindergarten Ss. 49 
1904-1952 Eschen: Bürgerheim S. 44 
1921-1954 Mauren: Kindergarten 5.52 
1926-1972 Ruggell: Volksschule S. 53 
1933-1952 Eschen: Kindergarten Ss. 45 
1952-1976 Ruggell: Kindergarten S. 54 
Die Zusammenstellung der Verzeichnisse und Lebensläufe war nicht immer einfach, da die 
Schwestern oft kurzfristig versetzt wurden, wo sie gerade gebraucht wurden, was in den Ar- 
chiven nicht immer vermerkt worden ist. Die Schematismen (Personalverzeichnisse) des Bis- 
tums Brixen führen an, wo sie in den einzelnen Jahren tätig waren. Um 1920 fehlen jegliche 
Angaben. Da ein Schematismus in der Regel zu Jahresbeginn erstellt wird, ist die erwähnte 
Schwester bereits im Jahr zuvor am betreffenden Ort. Da dies nicht immer beachtet wurde, 
antstanden in manchen Zusammenstellungen falsche Angaben. Die Angaben in den Schema- 
tismen stimmen außerdem nicht immer mit jenen im Archiv des Mutterhauses überein. Ich hal- 
te mich an die Angaben, die Sr. Katharina Fraißl im Herbst 2008 in mühsamer Arbeit zusam- 
mengesucht hat, wofür ich sehr dankbar bin. 
Archiv des Mutterhauses in Zams. 
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