Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
43
Erscheinungsjahr:
2007
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000276928/745/
fallen nicht ins Gewicht. Ein Nachteil ist dann unverhältnismässig, «wenn bei einem mittlerweiligen Vollzug des angefochtenen Bescheides (iS einer auf welche Weise immer stattfindenden Umsetzung in die Wirk- lichkeit) durch die dadurch bewirkte Lage der Tatsachen der beschwer- deführenden Partei ein Nachteil droht, der auch nach Aufhebung des an- gefochtenen Bescheides im Hauptverfahren nicht wieder gutzumachen und daher geeignet ist, den vom VfGH zu gewährenden Rechtsschutz zu beeinträchtigen».1469 Die einschlägige Rechtsprechung des Staatsgerichtshofes liegt ganz auf dieser Judikaturlinie des österreichischen Verfassungsgerichts - hofes.1470 d) Rechtswirkungen Die aufschiebende Wirkung lässt die Rechtswirkungen des angefochte- nen Hoheitsaktes nicht eintreten. Er vermag vorläufig keine Rechtswir- kungen zu erzeugen. Bis zur Entscheidung über die Beschwerde haben alle Massnahmen zu unterbleiben, die sonst auf Grund des bekämpften Hoheitsaktes zulässig wären.1471 Die Wirkungen der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung be- ginnen mit der Zustellung des Beschlusses an den Beschwerdeführer. Die Dauer der Aufschiebung ist auf das Ende des Beschwerdeverfahrens ein- geschränkt.1472745 
§ 42 Vorsorgliche Massnahmen 1469Machacek, S. 81 f. unter Hinweis auf VfGH 29.9.1998, B 1287/98. 1470Vgl. aus der Rechtsprechung beispielsweise StGH 2005/79, Beschluss vom 24. Ok- tober 2005, nicht veröffentlicht, S. 4; StGH 2005/95, Beschluss vom 16. März 2006, nicht veröffentlicht, S. 4. 1471Vgl. für Österreich Machacek, S. 81 mit Rechtsprechungshinweisen. 1472Siehe Urtz, S. 70; so auch Art. 53 Abs. 1 StGHG.
        

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