Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
43
Erscheinungsjahr:
2007
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000276928/724/
richtshofes (vormals Verwaltungsbeschwerdeinstanz) ist demgegenüber einheitlich. Danach sind die Gerichts- und die Parteienvertreterkosten binnen 14 Tagen bei sonstigem Zwang zu bezahlen.1393 Der Staatsgerichtshof kann gemäss Art. 38 i.V.m. Art. 82 Abs. 1 Bst. d LVG eine Frist festsetzen, innerhalb welcher dem «Spruche» oder den «endlichen Verfügungen» durch die Parteien bei sonstiger zwangs- weiser Vollstreckung Folge zu leisten ist. Der Staatsgerichtshof sollte künftig eine einheitliche Frist bestimmen, innerhalb derer den Parteien- vertretern die Kosten zu ersetzen sind. Das Gleiche gilt auch für die Frist zur Bezahlung der Gerichtskosten. Es grenzt an Willkür, wenn der Staatsgerichtshof ohne Angabe von sachlichen Gründen unterschied - liche Fristen festlegt. Die vierwöchige oder gegebenenfalls die 14-tägige Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung (Urteil oder Beschluss) zu laufen. Auf Antrag des Zahlungspflichtigen können Gerichtsgebühren ganz oder teilweise nachgelassen werden, wenn die Einbringung für ihn mit besonderer Härte verbunden wäre (Art. 15 Abs. 2 GGG). Die vorge- schriebene Zahlungsfrist kann auf Antrag des Zahlungspflichtigen ver- längert oder die Entrichtung in Teilbeträgen bewilligt werden. Werden mehrere Verfahrensparteien zur Tragung der Verfahrens- kosten bestimmt, sind sie «zur ungeteilten Hand»1394oder «zur gesam- 724Fortgang 
des Verfahrens 1393Vgl. beispielsweise VGH 2005/19, Urteil vom 27. April 2005, LES 4/2005, S. 292; VGH 2004/105, Urteil vom 11. Mai 2005, LES 4/2005, S. 300 (301); VGH 2004/21, Urteil vom 24. März 2004, LES 5/2004, S. 187; VBI 2003/84, Urteil vom 17. Sep- tember 2003, LES 3/2004, S. 106; VBI 2002/116, Entscheidung vom 7. Mai 2003, LES 2/2003, S. 78. 1394Siehe die Kostensprüche in StGH 1995/28, Urteil vom 24. Oktober 1996, LES 1/1998, S. 6; StGH 2001/72, Entscheidung vom 24. Juni 2002, LES 2/2005, S. 74; StGH 2002/29, Entscheidung vom 19. November 2002, LES 3/2005, S. 140; StGH 2002/37, Entscheidung vom 17. Februar 2003, LES 3/2005, S. 145; StGH 2002/73, Entscheidung vom 3. Februar 2003, LES 4/2005, S. 227 (228); StGH 2002/52, Ent- scheidung vom 14. April 2003, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2004/12, Urteil vom 9. Mai 2005, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2004/34, Urteil vom 28. November 2005, nicht veröffentlicht, S. 3; StGH 2004/41, Urteil vom 20. Juni 2005, nicht ver- öffentlicht, S. 2; StGH 2004/61, Urteil vom 27. September 2005, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2004/79, Urteil vom 27. September 2005, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2005/ 9, Urteil vom 6. Februar 2006, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2005/17, Urteil vom 3. April 2006, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2005/19, Urteil vom 20. Juni 2005, nicht veröffentlicht, S. 2; StGH 2006/35, Urteil vom 2. Oktober 2006, nicht veröf- fentlicht, S. 2.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.