Herausgeber:
Sonstige universitäre Einrichtungen
Erscheinungsjahr:
2007
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000274424_48/65/
Vorgeschichte 1922 bis 1935 63 
  
die VERWEIGERUNG zur Niederlassung eines andern Ordens auf Gu- 
tenberg leichter erreichen zu kónnen»?46, 
Trotz dieser Widerstände wurde die Grundsteinlegung für den Klosterbau 
auf den 22. Juli 1934 angesetzt.?* Regierungschef Josef Hoop?# und der 
Bischof von Chur, Laurenz Matthias Vincenz, nahmen an den Feierlich- 
keiten teil.? Die Gemeindevorstehung Schaan erlaubte den Schwestern, 
aus diesem Anlass in der Gemeinde zu sammeln, und ging mit gutem Bei- 
spiel voran, indem sie der Kongregation 100 Franken aus Gemeindemit- 
teln überreichte.? Die Frau des amtierenden Fürsten Franz 1.2, Fürstin 
E]sa?32 übernahm das Protektorat über den Klosterbau. Ihr zu Ehren 
wurde der Name St. Elisabeth gewählt. Finanziell beteiligte sich das Fürs- 
tenpaar nicht am Bau der ASC, da es «wegen der durch die Devisenvor- 
schriften entstandenen Schwierigkeiten keine Möglichkeit [gibt], Ihr Werk 
auch materiell zu fôrdern»2°, 
%6 LLA, RF 145/186/57, Gemeindevorsteher Basil Vogt an Anbeterinnen des Blutes 
Christi, 21. August 1934. Hervorhebung im Original. 
?/ Siehe LLA, RF 145/186/50, Regierung an die Anbeterinnen des Kostbaren Blutes, 
13. Juli 1934. 
#8 Josef Hoop (* 14. Dezember 1895, t 19. Oktober 1959). Dr. phil. und Dr. iur., Re- 
gierungschef von 1928 bis 1945. 1975-1959 Landtagsabgeordneter der FBP, von 
1958-1959 Landtagsprisident. Zu Josef Hoop siehe: Paul Vogt, 125 Jahre Land- 
tag, Vaduz 1987, 162. 
?? Siehe LLA, RF 145/186/53, Anbeterinnen des Kostbaren Blutes an die Regierung, 
18. Juli 1934. 
Siehe Gemeindearchiv Schaan, Gemeinderatsprotokoll vom 18. Juli 1934. Vom 
Bischof von Chur bekamen die ASC ein Empfehlungsschreiben, mit dem sie für 
den Bau eines neuen Mutterhauses in Schaan Geld sammeln gehen konnten. Siehe 
d Frey, Geschichte der Provinz Gutenberg bis zur Umsiedlung nach Schaan, 
79. 
Fürst Franz I. von und zu Liechtenstein, (* 28. August 1853, T 25. Juli 1938). 
Fürst Franz I. regierte von 1929 bis 1938. Er war der Jugend sehr verbunden und 
etrichtete 1930 die Franz und Elsa-Stiftung für die Jugend Liechtensteins. Zudem 
wat er Initiant und Protektor der 1931 gegründeten Liechtensteinischen Pfadfin- 
derbewegung. Zu Fürst Franz IL. siehe ausführlicher: Schulamt des Fürstentums 
Liechtenstein (Hg), Fürst und Volk, 117. 
Fürstin Elsa von und zu Liechtenstein (geb. von Gutmann) (* 6. Januar 1875, + 28. 
September 1947). Zu Fürstin Elsa siehe: Schulamt des Fürstentums Liechtenstein 
(Hg.), Fürst und Volk, 117. 
LLA, RF 145/186/55, Vertretung des Fürsten Franz I. an Anbeterinnen des Blu- 
tes Christi, 26. Juli 1934. 
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