Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/99/
4. Eine wichtige Stossrichtung der Raumentwicklung zielt auf die Scho nung möglichst grosser, nicht überbauter Flächen mit mög- lichst naturnahem Charakter. Wie beurteilen Sie die Möglichkeiten, Leitplanken für deren Erhalt zu setzen? Inwiefern könnte die grenzüberschreitende Arbeit aufgrund einer räumlichen Gesamt - sicht hier Vorteile 
bringen? Cla Semadeni, Graubünden Das Alpenrheintal verfügt über ein hohes Potenzial an «nicht überbau- ten Flächen». Einige davon sind an räumlich richtige Stellen platziert und weisen entsprechende funktionale Qualitäten auf. Auf dieses Potenzial ist zu setzen: nicht aus einer sektoriellen Sichtweise «Natur» heraus, sondern aus der ganzheitlichen Sichtweise eines «Stadtplaners». Das Alpenrheintal ist zu einem «Agglomerations- und Städtenetz» zu- sammengewachsen, das es verdient, aus einer Gesamtvision und -idee heraus weiterentwickelt zu werden. Hier gilt es anzusetzen. Die Er geb - nisse des gemeinsamen Entwicklungsprojektes «Freizeit und Erholung» bildet dazu eine gute Ausgangsbasis. Ulrich Strauss, St. Gallen Mit dem Richtplan hat der Kanton St.Gallen schon solche Leitplanken gesetzt, u.a. mit dem Instrument der langfristigen Siedlungsgrenzen. Auch ist dies bei gemeinsamen Projekten immer wieder ein zentrales Thema. Hubert Ospelt, Liechtenstein Die Schonung grosser Flächen mit naturnahem Charakter resultiert aus   den langfristig verfolgten Siedlungsbegrenzungen, wie sie im Landes - richt plan und in den Ortsplanungen festgehalten sind. Weitere Leit - planken ergeben sich z.B. auch aus den Vorgaben zum Hochwasser - schutz, wie es im Entwicklungskonzept Alpenrhein ersichtlich ist. Hier ist die grenzüberschreitende Abstimmung, die eine räumliche Gesamt - sicht voraussetzt, selbstverständlich. Diese Sachlage bringt uns dem Ziel der Erhaltung naturnaher Flächen ebenfalls 
näher. Dr. Franz Hämmerle, Vorarlberg In den letzten Jahren wurde immer mehr die Notwendigkeit erkannt, weitere Vorkehrungen für den Hochwasserschutz entlang des Rheins zu 99 
Raumentwicklung in den vier Gebietseinheiten des Alpenrheintals
        

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