Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/273/
nanderzusetzen können und von ihr angesteckt zu werden. Denn diese Grundidee versteht sich ja als Antwort auf die Frage nach einer zu- kunftsfähigen Zivilisation und Wirtschaftsform: Überlebensfähigkeit und Lebensqualität sind dafür die wichtigsten Gesichtspunkte. Die Be - sucher sollten neben einer attraktiven Bewirtung in den Gasthäusern auch Möglichkeiten finden für die Information über das Tal, die Besich - ti gung von Anlagen, sportliche und kulturelle Betätigung 
usw. Von der Diskussion zum Konzept Endlich ein paar Überlegungen zur Strategie der Verwirklichung der Grund idee oder Vision. Am Anfang steht die Idee. Sehr bald braucht es darüber eine öffentlich geführte Diskussion. Dann geht es um den Ent - wurf eines Konzepts der Verwirklichung, dabei muss wohl von einer Bestandesaufnahme ausgegangen werden. Darauf folgt der Aufbau des Labors. Es beginnt der Prozess der Umgestaltung, wohl zunächst durch einige Umbauten, aber es sollen ja bald neue Anlagen entstehen. Zum Schluss stellt sich ja stets die Frage: Wer soll das bezahlen? Die obige Skizze hat wohl gezeigt, dass ein beträchtlicher Teil der Um - wand lung als normaler Entwicklungsprozess, allerdings mit einer neuen Orientierung, gesehen wird. Der Aufbau einer Stiftung wurde erwähnt. Ich gehe aber auch davon aus, dass bestimmte Angebote, z.B. in der Gastronomie und in der Landwirtschaft, gerade dadurch ökonomisch attraktiv werden, weil sie ästhetisch und ökologisch, aber auch lebens- froh und lebensdienlich sind. Zusätzlich ist denkbar, dass eine lokale Bank eine spezielle Strategie der Finanzierung für Talprojekte entwi- ckelt: Ökologisch konzipierte Hypotheken, Anteilscheine, Mikrokre - dite, ethische Geldanlagen. Damit schliesst sich der Kreis der Vision: Öko logie und Ökonomie verbünden sich zu einer zukunftsfähigen Kraft.273 
Das Alpenrheintal – eine Vision zum Anfassen
        

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