Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/209/
Gewässer kennen keine Grenzen – erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit Theo Kindle Neun Staaten – Italien, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutsch - land, Frankreich, Belgien, Luxemburg und Holland – teilen sich den Rhein vom Thomasee in Graubünden bis zu seiner Mündung in die Nord see. Der Rhein prägt die Landschaft und wird seinerseits von den in ihr wohnenden Menschen «beeinflusst». Um den Schutz dieses Fluss - systems mit seinem 1320 km langen Hauptfluss, seinen zahlreichen Nebenflüssen und seinem 200000 km2umfassenden Einzugsgebiet zu organisieren, wurde dieses nach hydrologischen und naturräumlichen Merk malen in neun Teileinzugsgebiete (Alpenrhein/Bodensee, Hoch - rhein, Oberrhein, Mittelrhein, Neckar, Mosel-Saar, Main, Niederrhein, Deltarhein) 
unterteilt. Internationale Zusammenarbeit Für den Rhein von Stein a. Rhein bis zur Mündung ist die Internationale Kommission zum Schutze des Rheins (IKSR) zuständig. Auch für den internationalen Rheinzufluss Mosel-Saar besteht eine eigene Kommis - sion. Innerhalb des heutigen Bearbeitungsgebietes Alpenrhein/Boden - see sind es vor allem die Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF), die Internationale Gewässerschutzkom - mis sion für den Bodensee (IGKB) und die Internationale Regierungs - kommission Alpenrhein (IRKA). Rechtliche Basis der internationalen Zusammenarbeit zum Schutze und zur Bewirtschaftung des Rheins bildet seit dem Jahre 2000 die Euro - päische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Zur Umsetzung der WRRL im Flusssystem Rhein gründeten die zuständigen Regierungsvertreter der Anliegerstaaten – zusammen mit der Europäische Union (EU) – im Januar 2001 in Strassburg das «Koordinierungskomitee Rhein». Ziel der 209
        

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