Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/194/
Struk turen werden in kleinräumiger Betrachtung an konkreten Bei spie - len vertiefend bearbeitet und über Umweltstandards 
verfeinert. Mögliche Kriterien zur Qualifizierung der dispersen Siedlungsbereiche Dieselben landschaftlichen Strukturen sowie baulichen Ausprägungen und Anordnungen der Gebäude finden sich in dispersen wie dichten Sied lungsteilen des Alpenrheintals. Sie durchziehen, gliedern und unter- stützen die angrenzenden Siedlungs- und Strassenräume in Funktion und Charakter. Eine massgebliche Wirkungsgrösse disperser Baugebiete entsteht in Anpassung und Ökologisierung des Autoverkehrssystems (v. Winning, 1999). Daraus lassen sich Konsequenzen für den Umgang mit Land - schaft und Freiraum erwarten, die im Gesamtzusammenhang zu bear- beiten sind. Folgende Fragen scheinen für speziell ausgewählte Orte in der lockeren differenzierten Siedlungsstruktur aus verkehrlicher Sicht wesentlich: – Wie können diese charakteristischen Landschaftsstrukturen (z.B. Sequenzen von Alleen, Baumgruppen, Wasserläufen und befestigten Flä chen) charakterbildend weiterentwickelt werden und gleichzeitig die Effizienz und Nachhaltigkeit des Autoverkehrs in diesen Siedlungs ab schnit ten gewahrt bleiben? – Für welche unterschiedlichen Nutzungsüberlegungen (Lagermög lich - keiten, gedeckte Kinderspielbereiche, Autoabstellräume, Hausvor - platz) können die charakteristischen Sockelzonen der Gebäude heran- gezogen werden? – Welche gestalterischen und ästhetischen Prämissen lassen sich für Be - bauungspläne und Richtpläne aus bestehendem Zusammenspiel von gebauter und gewachsener Umwelt ableiten und weiterentwickeln? Wo kann man hier mit bekannten Indikatoren der Flächenent siege - lung, Flä chen sparen und Dachbegrünung auch gestalterisch einen Bei - trag zum Ge samt raum leisten? – Unter welchen Gesichtspunkten kann der ruhende Verkehr in den öf- fentlichen Raum integriert werden? Will man temporär oder bereichs- weise Öffentlichkeit und Aufenthaltsqualität weiterverfolgen? Welche Alternativen gibt es bereits, welche kommen in Zukunft in Frage? – Welcher multifunktionale Nutzungsmix kommt in einer differenzier- ten Siedlungsstruktur Autoabstellflächen zu? Welche Oberflächen soll ten sie dann aufweisen? 194Hans-Henning 
von Winning, Hans-Martin Neumann, Catarina Proidl
        

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