Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/168/
der Wirtschaft anzupassen. Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die En t wicklung neuer Lehrberufe, wie Anlagenelektriker, Maschinen me - cha niker und Werkzeugmechaniker. Die Lehrlinge bleiben ihren Ausbildungsbetrieben oft über Jahrzehnte lang verbunden und bilden damit – vor allem bei den techni- schen Berufen – eine wesentliche Säule in der forwährenden Qualifika - tion der Belegschaft. Grundsätzlich zeichnen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben ihrer fachlichen Qualifikation aus durch eine überdurchschnittlich starke Identifikation mit ihren Betrieben, lange Betriebszugehörigkeitszeiten und eine äusserst geringe Fluktuation. Angesichts schwankender Auftragslagen, zeitweise notwendiger Re - struk turierungsmassnahmen und kontinuierlicher Effizienzoptimie rung ist diese positive Einstellung der Mitarbeiter ein ganz wesentlicher Vorteil für die Unternehmen, die ihrerseits durch ihr klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Rheintal und kontinuierliche technologische Innovation ihren Beitrag zur langfristigen Sicherung der gewerblichen Arbeitsplätze leisten. Zusätzlich zu den gut ausgebildeten Fachkräften hat die Industrie einen steigenden Bedarf an höher qualifizierten Arbeitskräften, deren Rekrutierung für viele Betriebe eine grosse Herausforderung darstellt. Dank einer Vielzahl von höheren Berufsschulen und Hochschulen – allen voran die Universitäten St.Gallen, Konstanz und Zürich, aber auch die 1994 gegründete Fachhochschule in Dornbirn, die Hochschule Liech tenstein oder die neue internationale Zeppelin-Universität in Fried richs hafen – lässt sich ein guter Teil der akademischen Nachwuchs - führungs kräfte aus der Region rekrutieren. Zudem studiert ein grosser Teil der Vorarlberger Maturanten an den Universitäten in Innsbruck und Wien und orientiert sich für den Berufsstart oftmals wieder zurück nach Vorarlberg. Lebensqualität des Standorts Gerade die international agierenden Unternehmen in der Region decken einen Teil ihres Führungskräftebedarfs auch mit erfahrenden Managern und Ingenieuren aus dem benachbarten Deutschland und dem europäi- schen Ausland. Hier kommt den Konzernen die Attraktivität und hohe Lebensqualität des Standorts zu Gute. Die schöne Landschaft, die viel- 168Andreas 
J. Ludwig
        

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