Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/159/
Die Verkehrsverbindungen innerhalb und zwischen den Metropolen sowie ins Ausland sind aufzuwerten. – Strategische Städtenetze: Die Städte, die keinem Metropolitanraum an gehören, sollen sich zu strategischen Städtenetzen zusammen- schliessen. Diese Netze seien offen und in unterschiedlicher Weise mit den Metropolen zu verknüpfen. – Alpine Tourismuszentren: Sie spielen eine zentrale Rolle für den Tou - ris mus der Schweiz insgesamt sowie als regionale Zentren. Mass nah - men zur Stärkung der zentralörtlichen Funktionen beeinflussen auch die Entwicklung der Nachbarregionen. – Ländliche Zentren: Die Schweiz umfasst eine Reihe ländlicher Zent - ren, deren Rolle als «Stützpunkte» im ländlichen Raum mit Scharnier - funktion zu den nächstgelegenen Metropolen und Agglomerationen gestärkt werden soll. Das Raumkonzept beinhaltet zwei Gruppen von Strategien: 1. Rahmenstrategien für das gesamte Landesgebiet: räumliche Ein bin - dung in Europa; Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung; haushälterische Bodennutzung; Qualitätsverbesserung des urbanen Raumes; verbesserte Koordination von Siedlungs- und Verkehrsentwicklung; stärkere Beach - tung der Landschaft; Schutz vor Naturgefahren. 2. Spezifische Strategien für einzelne Gebiete: Strategien für städtische Räume (Metropolen, Agglomerationen, strategische Städtenetze); Stra - te gien für ländliche Räume (periurbane ländliche Räume, alpine Touris - mus zentren, periphere ländliche Räume). Im Zusammenhang mit der vorliegenden Publikation ist von Inte resse, dass im Raumkonzept ein strategisches Städtenetz Rheintal (Bregenz, Heerbrugg-Dornbirn, Feldkirch, Buchs-Vaduz, Sargans, Chur) vorge- schlagen wird. Die Entwicklung derartiger Netze sei für Städte, die kei- nem Metropolitanraum angehören, aus folgenden Grün den von zentra- ler Bedeutung: – Künftig würden immer weniger Agglomerationen in der Lage sein, im Bereich der Wirtschaftsentwicklung und Forschung im Alleingang zu agieren. – Immer weniger Agglomerationen seien imstande, die Kosten, die durch die Erfüllung der Bedürfnisse der verschiedenen Bevölke rungs - g ruppen anfallen, allein zu tragen.159 
Übergeordnete Vorgaben und Vorstellungen zum Raummuster
        

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