Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
41
Erscheinungsjahr:
2006
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000263362/102/
6. Die Arbeiten für das Konzept der Rhein-Revitalisierung sind im Gange. Wie geht die Raumplanung damit um und welche Konse - quenzen sehen Sie für Ihre 
Arbeit? Cla Semadeni, Graubünden Der Stabwechsel vom Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement BVFD bzw. dem Amt für Energie AfE-GR zum Departement des Innern und der Volkswirtschaft DIV bzw. Amt für Raumentwicklung ARE-GR ist noch nicht vollzogen. Uns ist es wichtig, dass die Arbeiten in inhalt - licher, zeitlicher und verfahrensmässiger Hinsicht koordiniert werden. Dazu ist es notwendig, eine zweckmässige und effiziente Projekt orga - nisation zu bilden. Den Erfahrungen anderer Projekte (Flaz-Umlegung, Rhône-Korrektion) ist dabei Rechnung zu tragen. Unser Amt ist sehr gerne bereit, sich entsprechend in diese komplexen Arbeiten einzu - bringen. Ulrich Strauss, St. Gallen Die Raumplanung beteiligt sich daran und hat sich auch bisher schon sehr stark in dieses Projekt eingebracht. Wir werden uns bemühen, auch in Zukunft die Anliegen der Raumplanung, grenzüberschreitend abge- stimmt, miteinander in das Projekt «Alpenrhein» hineinzutragen. Hubert Ospelt, Liechtenstein Die Arbeiten zum Entwicklungskonzept Alpenrhein werden sich in einer nächsten Phase auf die raumplanerischen Anliegen und deren Umsetzung konzentrieren müssen. Die Auswirkungen auf die betroffe- nen Landschaften und Siedlungen sind dabei zu präzisieren. Ebenfalls sind im Besonderen die Nutzungsansprüche an Freizeit und Erholung zu klären. In unserem Land sind die Gemeinden aus Eigentums- und planungsrechtlichen Gründen besonders stark in die Thematik invol- viert, was den Abstimmungsbedarf noch erhöhen 
wird. Dr. Franz Hämmerle, Vorarlberg Das Projekt «Zukunft Alpenrhein» ist sehr wichtig für die Raum pla - nung. Neben der Wiederherstellung der ökologischen Funktionsfähig - keit und der Verbesserung der Hochwassersicherheit ist es vor allem der Aspekt Freizeit und Erholung, der zunehmend in den Mittelpunkt der Überlegungen rückt. Es ist davon auszugehen, dass die Gewässer und 102Interviews 
mit den Raumplanungschefs
        

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