Herausgeber:
Liechtensteinische Wochenzeitung 1873-1877
Bandzählung:
1876
Erscheinungsjahr:
1876
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000259759_1876/148/
itö - 
t * Such et» ^reiSßekrönter. Mf der ih ^entuech 
Mgfhaltenen ländwirthtzhaftltchxn Ausstellung wßp auch ein 
Preis für die Häßlichsten ausgesetzt wopde», Dieser Tage 
nun war die Entscheidung in Betreff dieses Preises getroffen 
und zwar von einem Komite, das aus einigen der hübschesten 
Mädchen bestand, die auf dem. AuSftellungiSplaße zu finden 
>ären. Die Wahl machte den Mädchen natürlich viel Spaß, 
ihnen aber auch schwer, da sich wenWnS ein Dutzend 
Mnner auf dem Platze befanden, die an Hüßlichkekt mit ein- 
Mder wetteiferten. Zuletzt entschieden dte Mädchen für den 
Kslonel Joe Rifon, der sich selbstredend, sehr — geschmeichelt 
Dtte. ... , ^ ^ 
• Tüxkenmost. Dem, Eichmeister des RheinthaleS' 
Herrn Schlosser Sonderegger, ist eS gelungen, äuS Türken- 
jkolben einen Most herzustellen, der dem Obstmost weder alt be 
halt noch in den übrigen Eigenschaften nachgeht. Das Ber- 
fahren, das bei der Türkenmostbereitung zu beobachten, ist fol- 
gendeS: Man sammelt sich beispielsweise einen GraSkorb voll 
Wrken (nämlich nicht bloS die Kolben, sondern auch die Sten 
gels schneidet solche ziemlich fein, am besten mit einer Futter- 
schneidemaschine, weicht dann das ganze mit lauwarmem Was- 
ser in einem Geschirre ein, und nachdem man so auf daS ge- 
nannte Quantum Türken circa 3 Eimer Wasser zugeschüttet 
Hat, läßt man die Gährung vor stch gehen, was ettva 8 Tage 
^Anspruch nimmt, drückt dann ab und leert die gewonnene 
Flüssigkeit in ein Faß, mengt auf 4 Eimer eine Maß Wein- 
geist bei und wo eben zu haben ist etwas Most- oder Bier- 
Hefe, und man bekommt einen Most, wie er kaum besser vom 
Obste erhältlich ist. Herr Dr. Bärlocher in Thal hat, alö ir 
gendwo hievon die Rede war, bemerkt, daß man in Amerika 
längst schon aus den Türken die feinsten Getränke bereite, und 
Herr Gemeindammann Mefch, einer der ersten Landwirthe des 
Rheinthals, fand die Sache sofort eigener Versuche Werth. 
Verantwortlicher Redakteur u. Herausgeber: Dj. Rudolf Schädle r 
. Nichtamtliche Anzeigen. 
Waare«-V ersteig er «ng. 
Ueber Ansuchen deS Herrn Paul DeiSbock hier wer- 
Yen am Michael i-Markt, den 28. einschließlich »7. Lep- 
tember 1876 im Ladengewölbe des Hauses Nr. 22 3 in 
der Marktgaffe hier verschiedene Maaren gegen baare 
Bezahlung öffentlich versteigert werden. 
Kaufslustige find hiezu eingeladen. 
Stadtmagistrat 
Feldkirch, am 9. September 1876. 
Der Bürgermeister: 
ii Tschavoll. 
innerei Weingarten 
in Ravensburg 
verarbeitet fortwährend gegen billigen Löhn 
Flachs, Hanf und Abwerg 
zu Garn und Leinwand in vorzüglichen Qualitäten. 
Bei Sendungen von einzelnen Säcken oder bei Sendungen 
aus entfernten Gegenden bezahlt die Spinnerei die Eisenbahn- 
stachten vom Herweg, - bei den übrigen Sendungen dagegen 
vom Her- und Rückweg. 
Der Spinnlohn ist 12 Pfg. für 1 Schneller von 1000 
Metern mit billiger Fehlergrenze. 
Die Weblöhne richten stch nach Qualität und Breite der 
Webwaare. 
Nähere HtiSkunjt ertheilen^und besorgen Sendungen am 
obgenannte Spinnerei : - 
I. Biedermann z. deutschen Rhein in Lendern. 
Ferd. Walser in Schaan. 
Heinrich Rohrer, Kaufmann an ber 
in Buchs. 
Andr. Lehnherr z. Ärau in Äams. 
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Haltbarkeit dreimal länger als Lederst^le^ 
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Dutz. Paar Stieftl öter Schuhe übersohlen 
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i m Handwertzg. u. Anweisung 3 „ 
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1 Paar „ 
1 Dutz. Paar Absätze 
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1 Paar Sohlen und 1 Paar "Absätze mit Hand- 
Werkzeug und Anweisung 1 „ — # 
Bei % Duhend Und % Dutzend Absähe franco Zusendung. 
Rodert Schumann. 
Prag, Rosengaffe 14. 
Wiederverkäufe?, Haufirep ete. gesucht. 
Durch obige Bestellung sehen Sie, wie ihre Besohlung otfc 
fängt, stch itt unserer Gegend ^mmer mehr Freunde IktwekbM, 
Den Betrag u. s. w. 
Fulkum b. GfenS, den 15. April 1876. 
«3 gez. WkkerS, Pastor. 
Korupreife vom Fruchtmarkt in Bregenz vom 8. Sept.- 
^ s i wittlere 
Der halbe Metzen 
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Roggen 
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Witterung. 
Abends 
6 Uhr 
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6. 
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fast trüb; Rg.Sch. 
l^tüb) tt n 
halb hell 
Telegrafischer Kursbericht von Wien» 
13. Septbr. Silber 101.75 
20-Frankenstücke 9.72^. 
Druck von Heinrich Graff in Feldkirch.
        

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