Herausgeber:
Liechtensteinische Wochenzeitung 1873-1877
Bandzählung:
1875
Erscheinungsjahr:
1875
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000259759_1875/145/
Liechtensteinische 
Dritter Jahrgang. 
Vaduz, Freitag 
Nr. 37. 
den 10. September 1875. 
Die liechtensteinische Wochenzeitung erscheint jeden Freitag. Sie kostet für das Inland ganzjährig 2 ff;, halbjährig t fl. sammt 
Postversendung und Zustellung in's HauS. Mit Postversendung für Oesterreich ganzjährig s fl. so kr., halbjährig l fl. »s kr.; für das 
übrige Ausland ganzjährig 2 fl., halbjährig 1 fl. 10 fr. ohne.Postversendung.'— Man abonnirt für daS Zn- und Ausland de, der 
Redaktion in Vaduz oder bei den betreffenden Postämtern. — CinrückungSgebühr für die zgespaltene Zeile 5 fr. —Briefe und Gelder 
werden franco erbeten an die Redaktion in Vaduz. 

Summarische Zusammenstellung 
der in den bis Gilde April 1875 abgelaufenen 4 Semestern, eingezahlten Beiträge und der bis ebendahin 
ausbezahlten Entschädigungen des liechtensteinischen ViehversicherungSvereins. 
Gemeinde 
Gingehobene Beitrüge im 
i i ii , i > Ii 
Semester 
1873 | 1873 | 18741 1874 
fl. 1 kr j fl. j kr.j fl. I kr.j fl |fr. 
Zu 
sammen 
fl. i kr 
Anzahl ver 
umgestan- 
denen und 
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glückten 
Thiere 
alt 
jung 
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sam 
men 
Bezahlte Entschädigungen im 
i > ii i i i ii 
Semester 
1873 l 1873 J 1874 | 1874 
st lfrHMM.fr ltrl fr fftr 
Zu 
sammen 
fr > kr. 
Gegen die einge- 
zahlten Beiträge 
wurde ausbezahlt 
mehr i weniger 
fl. 
kr 
fi t kr. 
BalzerS 
Triefen 
Triefen berg 
Vaduz 
Schaan 
Planken 
Eschen 
Mauren 
Schellenberg 
Gamperin 
Auggell 
532 
272 
686 
57 
05g 
70 
692 38 
43 
63 
108 
65 
150 
15 
Summa |2630 
38 5 
50 s 
29 5 
99 
42 
30 
282 
162 
395 
404 
28 
54 
79 
47 
88 
16 
72 
70 
98 
09 
09 
17 
72 
96 
87 
41 
137 
77 
3 
165 
198 
7 
43 
39 
52 
58 
35 
87 
63 
17 
13 
54 
86 
47 
52 
72 
276 
208 
7 
463 
512 
28 
80 
82 
130 
66 
67 
13 
69 
22 
27 
06 
55 
99 
32 
62 
1229 
720 
11 
1711 
1806 
107 
242 
310 
113 
421 
157 
31 
75s 
32 
07 
87 
07* 
08 5 
4?s 
95 
71 
17 
14 
3 
12 
10 
1 
2 
4 
17 
22 
16 
25 
3 
5 
1 
5 
2 
31 
25 
64760 
292 
28 
35 
1 
3 
5 
3 
9 
363 
771 
132 
89 
185 
47 
25 
08 
84 
60 
43 
88 
95 
45 
29 
74 
365 
55 30 
250 
47 
46 
44 
25 
85 
698 
410 
657 
489 
88 
155 
144 
30 
73 
03 
85 
38 
93 
50 
54 
19 
243 
140 
54 
52 
107 
59 
76 
64 
88 
79 
69 
50 
75 
58 
1446 
751 
1319 
1652 
54 
88 
232 
136 
449 
292 
40 
98 
217 
31 
09 
22g 
29 
92 
69 
88 
35 
28 
56 
03 
22 
27 
94 
33 
85 
88 
11 
39! 
153 
52 
153 
78 
15601711784|26|1856|52|6827|49 |]48| 97 It45|2530|63|474|94 5 |2644|72|733|59|6383l88 
Anmerkung Der mit Schluß des II. Semesters 1873 übrig gebliebene Kassavorschuß wurde den 
pro I. Semester 1874 gut geschrieben im Betrage per 960 fl 36 kr. und kamen in diesem Semester nur mehr wie in 
den Rubeik zu ersehen ist 784 ff. 26 kr. zur Einhebung. 
Die Beiträge hätten 1744 fl. 62 kr. betragen. 
Von der Direktion des liechtensteinischen Viehverftcherungsoereines 
Vaduz, den 1. Sept. 187S. 
32 
7S 
SS 
38z 
™ 5 
12 5 
Mitgliedern 
der betreffen- 
Vaterländisches. 
Vaduz, den 6. Sept. (Die Obsternte in Mittel- 
europa 1875) Aus dem Bericht über die Obsternte im 
l. I. — 168 Stationen — in Deutschland, Oesterreich-Ungarn, 
Elsaß-Lothringen, Luxemburg-Lichtenstein und der Schweiz bringt 
die „9t. 3 Ztg." folgenden Auszug. 
Eine sehr gute Aepfel-Ernte haben nur 10 der Bericht er- 
stattenden Gegenden zu erwarten: Anhalt, Bayern, Bremen, 
Hessen, Oldenburgs Schlesien, Oberösterreich, Böhmen, Mäh- 
ren, 7 andere haben gute bis sehr gute Ernteauökchten. 47 
andere Gebiete gute; mittelgute bis gute: 14; mittlere: 50; 
mittel bis gering: 10, und ganz fehlend: 30. — An Aepfeln 
werden wir daher keinen Ueberfluß haben, wo ste vorkommen, 
gelten sie sicher gute Preise. Kaliforniens Aepfel werden die- 
sen Herbst nicht bloß bis England gelangen, wie v. I.; sie 
werden viel weiter nach dem Innern von Europa Abnehmer 
finden. — Die Ursachen einer spärlichen Aepsel-Ernte mögen 
folgende sein: reiche Ernte deS letzten JahreS, zu große Trocken- 
heit während der Blüthezeit, große Zahl obstfeindlicher Jnfek- 
ten, eine Folge deS vorjährigen warmen Nachsommers und 
Herbstes. Auch Ungewitter und Stürme schadeten strichweise 
merklich. 
Birnen gibt eS mehr wie Aepfel: 40 Berichte lauten auf 
sehr gut, 60 auf mittel, und wenige übrige auf gering. 
«KB
        

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