Herausgeber:
Liechtensteinische Wochenzeitung 1873-1877
Bandzählung:
1874
Erscheinungsjahr:
1874
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000259759_1874/94/
94 - 
nicht mehr zeitgemäßen Ansichten und Vorurcheilen hindern noch 
jetzt, wie früher, einen rascheren Fortgang der Rheinregulirung 
daselbst An dem Fleiße und der Willigkeit Der Bürger im 
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ebenso bedeutend und bekannt genug. Ohne Verakkordirung 
der meisten Arbeitsleistungen wäre mit den gleichen Kosten ein 
so günstiges Resultat jedoch nie zu erzielen möglich gewesen " 
Indem der gleiche Bericht über die Dammbaukosten die gleichen 
Ziffern anführt, wie oben die Regierungsvorlage, erklärt er sich 
über die weiter vorzunehmenden Damm.irbeiten, wie folgt: 
„Von dem Anlehen per 125,000 st. sind wohl noch 2,000 fl. 
zur Disposition, welche für Dammbauzwecke hauptsächlich zurück- 
behalten worden sind. Die Dammbauten finden aber mit Ende 
1 &7$/74 noch nicht, wie unsere Rechnung ihren Abschluß. 
In Ruggell bleibt beispielsweise eine längst projekti/te Strecke 
wegen Mangels an Material Heuer noch off-n; dieselbe allein 
kostet zirka 2,800 fl. Ebenso erscheint der Eschner Damm, 
besonders nich Vollendung des ihm gegenüber liegenden schweizeri« 
schen HochwuhreS viel zu niedrig und eS wird dessen genügende 
Verstärkung noch eine ganz bedeutende Summe erheischen. 
Ferner bat der gefertigte LandeStechnikcr mit Hinweis auf 
seinen Bericht vom !9 August 1873, Z. 43, einer hohen Re« 
gierung schon dargelegt, daß wenige Dammstellen die erwünschte 
Höhe der gegenüberliegenden schweiz. Hochwuhre erreicht haben 
und daß einzelne Strecken Erhöhungen nothwendig bedürfen, 
um sich wegen der noch immer nicht ganz beseitigten Ueber- 
schwemmungSgefahr beruhigen zu können 
Auf Grund jener Vorstellung wurden dann auch schon 
im Laufe der Baukampagne einige dieser Dammstrecken erhöht 
und verstärkt. Dieser Umstand aber ist eS auch, welcher ein 
Ueberschreiten der für die Dammbauten bewilligten 93,000 st 
yerursachte." ' 
Zur bessern Orientirung über den Stand der Rheinregu 
lirung lind der Verwendung der Subventionsgelder mögen 
folgende dem technischen Berichte beigelegte Tabellen dienen 
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Rückempfänge 
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Gem.-Dammbauten | 

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Baduz, 9 Juni. Die gestempelten BrieskouvertS werden 
vom t. Juni an per Stück um einen halben Kreuzer theurer ver- 
kauft, wie eine Verordnung des k. k. HandelSministerumS ver- 
fügt. 
Triefen, 9. Juni. Letzten Sonntag hat sich ein junger 
Mann von Triefen durch unvorsichtiges Umgehen mit einem 
mehrfach geladenen Gewehre derartig die linke Hand verletzt, 
daß dieselbe noch am nämlichen Tage abgenommen werden 
mußte. Der Fall ist um so trauriger, als der junge arbeit- 
same Mann der einzige bis jetzt erwachsene Sohn einer schwach 
bemittelten Wittwe ist. Eine neue Mahnung zur Vorsicht, 
besonders für Diejenigen, die nicht gut mit Schußwaffen um- 
zugehen wissen. 
Politische Rundschau. 
Deutschland. Die deutsche Presse hat sich in den jüngsten 
Tagen wieder viel mit den GesundheitSumständen des Fürsten 
Bismarck beschäftigt und die Angaben lauteten etwas wider- 
sprechend. Thatsache ist, daß derselbe in Varzin angelangt ist 
und dort einige Wochen bleiben wird; nachher soll eine Kur 
in Kissingen erfolgen. Ein enthusiastischer Gutsbesitzer in Main- 
stockheim am Main hatte dem Fürsten seine Besitzungen, wie 
Schloß, Weinberge und Seen zum unentgeltlichen Aufenthalt 
für ihn und feine Familie angeboten, waS jedoch dankend ab- 
gelehnt wurde, wie ein ähnliches Anerbieten des Königs von 
Bayern. 
Die deutschen Zeitungen behandeln die Frage der Hohen- 
zollern'schen Thronkandidatur alS ein abgeschmacktes Mährchen, 
von französischen Ammen erfunden, um die Kinder damit zu 
schrecken. Auch die besonnenere französische Presse behandelt den 
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