Auf der Insel Mecca soll die Lade des Propheten öffentlich 
getragen, auf silberne Heuschrecken gesetzt, geräuchert! 
und mit den Gebeinen der Toten, die in den Schlachten ermordet 
worden sind, angefüllt werden, damit besagter Prophet durch 
den so grossen Verlust an Toten sich bewegen lassen möchte, 
den Zorn des grossen Gottes zu besänftigen. Das soll alle drei 
Freitage geschehen und jedes Mal auf offener Strasse und 
Feldern besagte Lade aufgestellt werden. Auch sollen sodann alle 
Bürger und Pilger der Moschee mit allen Zünften und Hand- 
werkern siebenmal herum laufen und mit weinenden Stimmen 
das Klagelied des Unglücks singen. Kein Saitenspiel und 
anderes solches Werkzeug soll klingen, vielmehr 
nur alles in kläglichem Geschrei und starkem Brüllen 
bestehen, am letzten Fasttag aber ein stattlicher und allgemeiner 
Umgang auf 25 Meilen weit, und zwar folgender Weise, 
aufgestellt werden. 
Erstens soll von 600 Personen, die mit Busskleidern ange- 
zogen und mit Stricken gegürtet sind, barfuss und ohne 
Turban, das heisst mit unbedeckten Häuptern gehen, eine 
Lade voll Totengebeinen, mit gebrochenen Säbeln und 
zerschlagenen Spiessrohren vermischt, nebst zerschmetterten 
Armbrüsten, zerrissenen Bogen und unbrauchbaren Pfeilen, 
getragen worden sein. 
1 Beräuchern, Rauchopfer bringen, 
Weihrauch verbrennen. 
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